Ich glaube Wikipedia hat mich gerade gedisst:
Mom jeans is a humorously pejorative term for a specific type of fit of women’s jeans, considered to be both unfashionable, and unflattering to the wearer’s figure.
Aber weil man Wikipedia niemals zitieren sollte (zumindest dieses Gebot ist nach vielen Jahren Unilaufbahn hängen geblieben) ignorieren wir das einfach. Nicht, dass ich das hier mit einer wissenschaftlichen Arbeit vergleichen möchte. Nicht, dass ich großen Wert darauf lege, dass mein Po in einer Hose den perfekten Durchschnittswert von knackigbirnigapfelig vortäuscht. Nicht, dass ich meiner Mama auch nur im Ansatz andichten möchte, nicht auch in dieser sogenannten Momjeans wie eine Rakete auszusehen (das würde sie nämlich!), aber „both unfashionable, and unflattering to the wearer’s figure“ – puh, das Modell hat wirklich keinen guten Ruf.

Aber da haben wir es wieder, dieses sich selbst nicht zu ernst und Mode mit Humor nehmen, auch wenn sich diese Aussage in den letzten Jahren zum reinsten Klischee entwickelt hat. Die Paarung aus Selbstironie und Mode ist zwar nicht so alt wie die Mode selbst, dürfte aber geboren sein, als Kleidung allmählich ihren alleinigen Funktionscharakter verloren hat. Und weil sich alles wiederholt, neu auferlegt und uminterpretiert wird, sind die nicht ganz eleganten Momjeans aus den 90ern wieder zurück. Diesmal ohne die Kombination aus SUV, einem Haus in den Suburbs und akkurat geschnittenen Hecken, aber wer wird denn schon in Klischees denken, bitte?
I’m writing this blogpost while my head is playing „back for good“ by Take That on repeat. I’m sure the boys weren’t referring to Mom jeans back then. But I am now, since those jeans are back for good – at least in my closet. Those 90s just won’t go away!
Continue Reading