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Übungen für mehr Resilienz & Gelassenheit

Die momentane Zeit ist eine ganz besonders große Herausforderung. Alles wirkt sehr unberechenbar, unsicher – alles scheint möglich, während die letzten Monate die einfachsten Dinge plötzlich unmöglich waren. Wir Menschen sind Gewohnheitstiere und in der Regel sehr sicherheitsliebend. Die anfänglichen Nachwehen der Pandemie bringen Chancen und Hürden mit sich. Nach einer großen kollektiven Trauer befindet sich nun zumindest Deutschland wieder im Öffnungsfieber. Doch auch das ist nicht für jeden einfach und mit purer Freude verbunden.

Neue Regeln, neue Aktivitäten: Für viele beginnt ein ganz neuer Alltag, eine neue Lebenssituation. Ein großes Lebensereignis kann viele Emotionen hervorrufen, sei es ein Umzug, ein neuer Job, ein Schulabschluss oder die Gründung einer Familie. Aber eben auch dieser ganz besondere Sommer mit all seinen neuen Möglichkeiten. Meist sind diese Emotionen aufregend und positiv, doch es gibt eben auch immer wieder Momente, in denen uns alles zu viel wird oder der Stress überhandnimmt. Deshalb habe ich heute ein paar Tipps und spannende Übungen für dich, damit du gut durch diese aufregenden Zeiten kommst.

In Kooperation mit den Original Bach®-Blüten / Werbung

Eine gewisse Grundgelassenheit ist eine wunderbare Gabe, die jede persönliche und zuletzt auch diese globale Krise ein bisschen einfacher macht. Wir alle kennen und bewundern Menschen, die einen kühlen Kopf bewahren und sich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Auch in der Arbeitswelt ist diese Fähigkeit extrem hilfreich, um sich selbst zu schützten. Resilienz hilft uns, Dinge nicht persönlich zu nehmen, Grenzen zu setzen und ein realistisches Selbstbild zu pflegen. Doch wie schafft man das? Und noch wichtiger: Kann man das lernen?

In diesem Video findet ihr meine liebsten Selbstfürsorgetipps für stressige Zeiten und schwierige Lebenssituationen:

Übungen & Ideen für mehr Entspannung in schwierigen oder stressigen Lebenssituationen

Sieh es sportlich!

Der erste Tipp gilt aus Grundvoraussetzung für alle Übungen und als allgemeine Einstellung zum Thema Achtsamkeit und Selbstfürsorge: Übung macht den Meister! Klingt ein bisschen abgedroschen, fast wie ein negativer Glaubenssatz, hilft mir aber immer sehr Übungen & Co mit einer realistischen Erwartung zu sehen. Manche wenige haben einen Soforteffekt – die meisten muss man jedoch genauso häufig wiederholen wie alles andere, das man lernt & trainiert. Einmal Gym, nie wieder Gym war noch nie die beste Sportroutine. Es geht um Praxis, Alltag und eine gewisse Konstante im Leben. Nur dann tragen Meditation und Mindfulness langfristig Früchte. Wir dürfen unsere Praxis nicht schleifen lassen, wenn es uns augenscheinlich „gut“ geht, Achtsamkeit ist nicht nur etwas für schlechte Tage. Wir können diese ungreifbare Fähigkeit genauso trainieren wie einen Muskel. Und dann wird er irgendwann richtig stark und kräftig und damit zu einem integralen Beschützer.

Der physiologische Seufzer

Neurowissenschaftler haben ein strategisches Atemmuster entdeckt, dass der Körper in bestimmten Situationen bewusst einsetzt, um das Nervensystem zu beruhigen: das physiologische Seufzen. Es tritt auf, wenn der Kohlendioxidgehalt in Lunge oder im Blutkreislauf zu hoch ist. Dies kann durch besonders stressige Situation hervorgerufen werden und wird vom Körper als Gefahr interpretiert. Die gute Nachricht: Dieses Atemmuster ist extrem effektiv und kann auch selbst forciert werden und es dauert nur wenige Sekunden.

Atme durch die Nase ein.

Atme direkt danach ein weiteres Mal durch die Nase ein, diesmal jedoch kürzer.

Atme langsam und ausgedehntes durch den Mund aus. Am besten hörbar mit einem seufzen.

Wiederhole dieses Muster bis zu drei Mal.

Die Master-Liste

Die folgende Übung kommt ursprünglich aus der kognitiven Verhaltenstheraphie und hat mir wirklich die Augen geöffnet. Alles was du brauchst, sind Stift und Papier oder ein Smakrtphone mit Notizfunktion. Wenn du das zur Hand hast, darfst du jetzt mit dem Lesen pausieren und 20 kleine, alltägliche Dinge aufschreiben, die dir einfach gut tun. Ich fange mal an:

20 „kleine“ Dinge, die mir Kraft schenken:

  1. Der erste Kaffee morgens
  2. Früh aufstehen und Ruhe genießen
  3. Spaziergang mit Tee „to go“
  4. Aufräumen / sauber machen (vor allem wenn es nicht total unordentlich oder dreckig ist) mit Lieblingspodcast
  5. Jimmy knuddeln (mein Hund)
  6. Ein Outfit, das nicht zwickt und trotzdem schön ist
  7. Meditation auf meinem Bed of Nails
  8. Pünktlich Feierabend machen
  9. Leckeres und gesundes Essen
  10. Sprachnachrichten von Lieblingsmenschen
  11. Kalte und saubere Bettwäsche, die noch ganz steif ist (also fast wie im Hotel)
  12. Das Gefühl direkt nach dem Duschen
  13. Admin-Aufgaben „sofort“ erledigt haben (Steuer, Überweisungen)
  14. Blumen gießen
  15. Einfach auf dm Bett sitzen und mich in die Kissen sinken lassen, nicht zu tun haben – auch wenn es nur 5 Minuten sind
  16. Ein liebevoll zubereitetes Getränk (z.B. loser Tee)
  17. Frische Blumen in einer schönen Vase
  18. Journaling & mein Bullet Journal
  19. An meinem Fotoalbum arbeiten
  20. Früh ins Bett gehen

Du hast es geschafft? Super! 20 kleine Dinge zu finden ist gar nicht mal so einfach, oder? Nun nimmst du deinen Stift und streichst alles durch, was du normalerweise nicht mehr machst, wenn du gestresst oder schlecht drauf ist. Wie viel bleibt übrig? Bei mir war die Bilanz erst einmal ganz schön erschreckend: Sehr viele Dinge von meiner Liste fallen Stress zum Opfer und damit lauge ich mich selbst noch mehr aus. Das hat mir buchstäblich die Augen geöffnet.

Diese Liste habe ich nun in meinem Handy gespeichert und ich rufe sie mir immer mal wieder vor Augen, wenn mein Alltag rasant wird oder die Arbeit extrem forderend ist. Diese Dinge sind klein und recht gut in den normalen Tag zu integrieren – also kein Grund, sie sofort saußen zu lassen.

Zusammen ist man weniger allein – auch virtuell.

Eine große Umstellung ist nicht immer einfach und niemand sollte diese Dinge allein durchstehen müssen. Während einige von uns sich leichter öffnen, indem sie ein Tagebuch schreiben, solltest du dir auch Zeit nehmen, um dich vor Freunden oder der Familie zu öffnen. Wenn es dir schwerfällt, diese Dinge mit Freunden und Familie zu teilen, versuchen jemanden zu finden, der etwas Ähnliches durchmacht wie du. Es gibt z. B. viele Foren und Social-Media-Gruppen zu allen möglichen Themen. Es kann eine große Erleichterung sein zu sehen, dass man nicht allein ist.

Möchtest du noch mehr tolle Tipps dieser Art lesen? Dann schau doch auf dem Blog der Original Bach®-Blüten vorbei. Dort gibt es neben Neuigkeiten und Infos zu den Produkten auch ganz viele tolle redaktionelle Inhalte zum Thema Achtsamkeit und Selbstfürsorge. Dieser Tipp ist Teil des Guides zum Thema „Große Lebensereignisse meistern“ und du findest dort sicher noch mehr hilfreiche Inspiration.

Wenn wir diese Übungen regelmäßig durchführen und ihnen durch eine gewisse Ritualisierung mehr Bedeutung schenken, senken sie unser Stressniveau konstant. Wir schaffen durch die konsequente Einbindung dieser Rituale eine gewisse Sicherheit, die unsere Resilienz wachen lässt.

Vielen Dank an die Original Bach®-Blüten für die Kooperation!

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1 Comment

  • Reply Hot Port Life & Style 9. Juli 2021 at 10:32

    Sehr schöner Beitrag.

    Gerade nach einem Jahr Maskenzwang bemerke ich immer häufiger, dass ich Probleme mit der Atmung habe. Oftmals habe ich das Gefühl von Beklemmungen auf der Brust, weswegen ich von mir aus damit begonnen habe, gewisse Atemübungen zu machen. Sauerstoff ist so wichtig, vor allem für die Zellteilung & frische Gedanken 😉

    Viele Grüße
    Franny

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