Low Carb Pizza? Simultan zur Modewoche? Während wir zwischen all den Fashion Week News gar nicht wissen wo wir hinschauen sollen, konzentrieren wir uns hier mal lieber auf das was wir am besten könen: ESSEN! Nein, Spaß beiseite, aber neben dem Trubel vermisst man die heimische Küche und bekommt regelrechte Gelüste nach etwas aus Eigenproduktion. Häppchen hier und Häppchen da macht nämlich doch nicht satt. Trotzdem auf der trendigen Seite: Die Pizza ist super gesund und kommt, wenn man es drauf anlegt, ganz ohne herkömmliches Mehl und Käse aus – und schmeckt trotzdem super.
Wie ihr diese gesunde Süne zaubern könnt und was ihr dafür braucht erfahrt ihr direkt nach dem Sprung!
Zutaten:
Für den Pizzateig
1 Butternusskürbis
1 Tasse gemahlene Mandeln oder Mandelmehl
3/4 Tasse Buchweizenmehl (Alternativ: Vollkornmehl oder mehr Mandelmehl)
3 TL Leinsamen
1 TL getrockneter Oregano
Salz und Pfeffer
Pesto:
1 Tasse Spinat (frisch, notfall (!) gefroren)
eine große handvoll Cashewnüsse
1/2 Tasse Basilikum
Saft einer halben Zitrone
Salz & Pfeffer
Etwas Olivenöl
Belag:
Gelbe Zuccini
Kapern
Räuchertofu
Gewürze
Der Belag ist natürlich hochgradig optional. Natürlich könnt ihr auch hier eher auf eine normale Pizzavariante umschwenken und Käse und Tomaten hernehmen.
So geht’s:
Das Rezept habe ich von Niomi Smart, deswegen erkläre ich euch die Steps auch nur ganz kurz. Lediglich beim Belag bin ich einfach nach meinem Geschmack (und ganz ehrlich: nach dem Inhalt meines Kühlschranks) gegangen. Das Rezept eignet sich auch super um einmal den eben selbigen leer zu räumen und Platz für den nächsten Wocheneinkauf zu schaffen.
1. Butternusskürbis waschen, halbieren und schließlich bei mindestens 200 Grad im vorgeheizten Ofen rösten. Gut ist er, wenn das „Fruchtfleisch“ ganz weich ist. Danach gut abkühlen lassen!
2. Weicht die Leinsamen ca. in der doppelten Menge Wasser ein. Gut umrühren und erst einmal stehen lassen.
3. Löffelt den Kürbis aus und stampft ihn klein (ähnlich wie mit Kartoffeln) – das kann etwas schwierig werden, wenn er nicht richtig durch ist. Füllt alles in eine große Rührschüssel.
4. In dieser Schüssel werden jetzt alle Zutaten für den Teig gut vermixt. Auch die eingeweichten Leinsamen. Auch hier merkt man schnell, wenn der Kürbis nicht weich genug war. Für mich musste es keine ganz homogene Masse sein, der Teig ist klebrig und dadurch ist eigentlich gewährleistet, dass ihr ihn gut formen könnt. Passt auf, dass das ganze nicht zu flüssig wird.
5. Verteilt den Teig auf einem Blech und nutzt am besten eine geeignete Unterlage wie beschichtetes Backpapier oder ein spezielles Pizzablech. Bei mir hat es nicht geklebt, aber das kann nach Konsistenz vorkommen.
6. Teig bei ca. 200 Grad für ca. 20-30 Minuten backen (je nachdem wie dick ihr aufgetragen habt) – ohne Belag und Pesto. Die Zeit nutzt ihr nun erst einmal für die nächsten Steps.
7. Ich habe alle Zutaten für das Pesto in einem Mixer vermischt. Das geht bestimmt auch mit einem „Zauberstab“ wenn ihr keinen Standmixer habt. Wenn ihr zu viel Pesto habt könnt ihr die Reste super für Pasta am nächsten Tag aufheben!
8. Pizza rausnehmen und mit Pesto bestreichen, danach belegen. Lasst genug Platz am Rand für eine kleine Kruste! Nun muss das ganze wieder ca 10 Minuten in den heißen Ofen und danach habt ihr es auch geschafft! Bon appétit!
Ein weiteres gesundes Pizzarezept mit Blumenkohl findet ihr auch hier.





4 Comments
Das klingt super lecker. Ich habe mich bisher ja noch nicht an Butternusskürbis gewagt, das muss sich ändern 🙂 Das Rezept ist auf alle Fälle „gemerkt“, danke!
Herzliche Grüße, Frauke von
ekulele
Sieht super lecker aus! Das werde ich auf jedenfall mal ausprobieren 🙂
Liebe Grüße
Lara von http://www.lara-loves.com
Eine interessante Kombination, das könnte ich mir auch gut mit selbstgemachter. roter Pesto vorstellen (Mohrrübe, getrocknete Tomate und Walnüsse).
LG Valérie
http://www.globalspicedblog.tumblr.com
Hmmm ja! Gute Idee!