Oh Instagram. Wer hätte gedacht, dass du mal unsere Lieblings-App wirst? Ich gebe zu, dass ich es manchmal selbst nicht ganz verstehe. Es gibt Momente, da stelle ich alles in Frage und scrolle durch verschiedenste Lebensentwürfe, die mein Schlafshirt, mein ungemachtes Bett, mein Butterbrot, mein acaifreies Müsli und nicht zuletzt meinen Filterkaffee am Morgen knallhart und gefiltert in den Schatten stellen. Das sind Momente, in denen ich auch den Wert eines Accounts in Followern verfluche, dabei fast mit dem Fuß aufstampfen will und mir die „gute alte Zeit“ zurückwünsche, in der Instagram diese tolle neue App zur Bildbearbeitung und zum Teilen von gefiltert ungefilterten Momenten war. Eine Zeit, in der Jasmin und ich noch Bagger und Rinderherzen durch „Earlybird“ jagten und uns dachten: Das ist es jetzt. Der Krach vor meiner Haustür stört mich gerade, hier Instagram, ein Bagger! Deal with it! oder Herz? Liebe? Hier Instagram, ein Rinderherz! Deal with it!
Und was haben wir gelacht, als wir den Instagram-Tag vorbereiten durften. Seit 2011 sind wir beide regelmäßige Nutzer der App, hatten somit unfassbar viel Material und kaum die Möglichkeit, alles zu erfassen. Aber genau darum geht es doch rückblickend: Das Festhalten von Momenten. Natürlich auch das Zeigen und Teilen, aber vor allem die Erinnerung an Momente, die man sonst furchtbar schnell wieder vergessen hätte. Ich bin dankbar für jeden Bagger, jedes Abrisshaus, jeden explodierten Kaffee und natürlich jeden Moment mit Freunden, der verpixelt, verschoben, verknautscht und verfiltert hochgeladen wurde.
Außerdem muss man Instagram auch immer eingebettet in der zeitlichen und technischen Entwicklung sehen. Mit der Qualität der Kameras steigt auch der Anspruch an die daraus resultierenden Fotos, die bessere Bearbeitung, das bessere Motiv. Mit der Professionalität steigt auch das Potenzial zur Professionalisierung. Und plötzlich sieht alles zwar chicer, aber eben auch nicht mehr ganz so ehrlich aus. Aber sind wir mal ehrlich: Ehrlich war es wohl nie. Und das ist auch gut so! Mein olles Schlafshirt, mein ungemachtes Bett, mein (verdammt leckeres) Butterbrot, mein acaifreies Müsli und nicht zuletzt mein wenig spektakulärer Filterkaffee sind mir nämlich heilig und müssen gar nicht für die Nachwelt festgehalten werden. Aber am Ende –und das ist wohl das Wichtigste– sollte man sich einfach daran erinnern mit der App Spaß zu haben. Spaß am Teilen, Festhalten und Folgen. Und genau deswegen ist und bleibt Instagram wohl unsere Lieblingsapp, trotz aller Fußstampfmomente.
Das Video und unsere liebsten Fotos findet ihr hier:
Favoriten von Jasmin:















Favoriten von Isabella:




















5 Comments
Ich weigere mich Instagram-technisch ja noch aber wenn man eure sauwitzigen Bilder sieht… 😀
LG INa
Oh ja. Instagram ist manchmal Segen und Fluch zugleich. Und auch wenn wir uns oftmals gelangweilt fühlen von all den inszenierten Bildern, gibt es immer wieder Kirschen, die man nur finden und herauspicken muss. So wie euch zum Beispiel!
geniales Video! was habe ich mit euch gelacht und mich so gerne an so viele Instagram.Momente eures Profils erinnert 🙂
ich bin da ja auch zwiegespalten – ist so eine Hass-Liebe, Instagram!
<3 Tina
https://liebewasist.wordpress.com/
Echt tolle Schnappschüsse ♥ Instagram gehört auf jeden Fall zu meinen Lieblingsapps. Euch beiden folge ich natürlich auch 😀 😉 http://cosmicconfession.blogspot.de/
Ein wirklich super tolles Video einfach nur der Hammer.
Habe wirklich sehr viel gelacht.
Liebe Grüße Lisa
http://hellobeautifulstyle.blogspot.de/