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Jasmin

Schwangerschaftsgedanken

Schwangerschaftsgedanken: Sprücheklopfer

Mein Bauchgefühl

So eine Schwangerschaft ist unglaublich individuell und besteht aus diversen Phasen, die sich für mich nicht unterschiedlicher hätten anfühlen können. Von reinen körperlichen Empfindungen, die sich stark unterscheiden, zu Gefühlen und gesellschaftlichen Umgangsformen und Klischees, mit denen man ständig konfrontiert ist. Bei mir war alles dabei: Gar kein Bauch, Gewichtsabnahme, plötzlicher sehr großer Umfang und die „passenden“ Kommentare. Erst später erfuhr ich, dass mein Umfang auch mit einer Schwangerschaftskomplikation zusammenhängt, was jeden Kommentar in diese Richtung besonders schmerzhaft nachklingen lässt (vielleicht sprechen wir nach der Entbindung hier mal drüber, vielleicht aber auch nicht).

Genauso weh tut es anderen Schwangeren, wenn der „zu kleine“ Bauch kommentiert wird, gerade wenn man sich vielleicht selbst Sorgen um eine zeitgerechte Entwicklung macht. Natürlich gibt es oft auch gar keinen Grund und die Bauchgröße hat keine spezielle Aussage – aber das sollte Fremde trotzdem nicht zum Kommentieren einladen. Von dem Klassiker „Sicher, dass da am Ende nicht doch Zwillinge drin sind, haha?“ will ich gar nicht erst anfangen. Hat da jemals eine Schwangere ERNSTHAFT herzlich drüber gelacht?! Körper zu kommentieren (egal ob schwanger oder nicht) ist etwas, was sehr viel Fingerspitzengefühl erfordert und oft einfach nicht angebracht ist. Und das hat auch nichts damit zu tun, dass man seinen eigenen Körper nicht zelebrieren oder zeigen darf, weil man damit „falsche“ Aufmerksamkeit auf ihn lenkt und quasi dazu einlädt. 

Was zu sagen bleibt: Alle Bäuche sind gute Bäuche. 

Schwangerschaft
Schwangerschaftsgedanken

Schwangerschaftsgedanken: Ein ganz neues Körpergefühl

First things first: WILLKOMMEN zurück auf TEA&TWIGS! Nachdem ich fast ein Jahr nichts gepostet habe, möchte ich hier wieder mehr teilen & festhalten. Das ist einfach mein virtuelles Zuhause und ich kann mir gar nicht vorstellen, dass meine Schwangerschaft hier gar nicht stattfindet. Deswegen für alle, die mir nicht auf anderen Plattformen – Überraschung! Wir sind ganz bald zu dritt.

Eine Sache hat die Schwangerschaft jetzt schon gebracht: Eine völlig neue Beziehung und vor allem eine Hochachtung für meinen eigenen Körper. In meinem letzten Buch habe ich schon einmal durchklingen lassen, dass ich meine individuelle Einstellung eher als „Körper Neutralität“ beschreiben würde, da ich gefühlt im „Body Positivity“-Movement als normschöne, schlanke Frau keinen Platz finde (und laut mancher Stimme auch keine Berechtigung habe). Das war für mich auch irgendwie in Ordnung, denn trotz meiner Privilegien fand ich manche Stellen meines Körpers nie so richtig schön und bin das ehrlich gesagt auch selten ganz los geworden. Das hat sich mit der Schwangerschaft zumindest für meinen Bauch geändert (egal wie klischeehaft das klingt.) und darum bin ich so froh, denn in vielen Belangen bin ich nicht „die typische Schwangere“.

Man kann sein Baby als Schwangere über alles lieben, ohne den Zustand des Schwanger-seins zu genießen. Das ist völlig okay, findet in den Medien oder der Gesellschaft aber kaum öffentlich statt.

Ich feiere den Zustand im echten Leben nicht wirklich, lasse negative Gefühle zu und sage Menschen sehr deutlich, wie es mir geht und die Antwort lautet selten „gut“. Vor allem Frauen, die bereits schwanger waren, empfinden das oft als negativ und undankbar und lassen mich das wissen (was ich extrem übergriffig finde). Die liebevolle Beziehung zu meinem Bauch tut mir hingegen richtig gut und es macht mich neugierig auf die Zeit danach. Ich bin gespannt, wie ich mit den eventuellen Veränderungen (und Frustrationen?) umgehen werde & hoffe, dass ich realistisch und nahbar darüber schreiben kann. Mein größter Wunsch ist es, dieses neu gewonnene Gefühl beizubehalten, um etwas sanfter mit eventuellen „Makeln“ umzugehen. 

Wie habt ihr das erlebt?

Falls ihr Gedanken oder Erfahrungen zu diesem Thema habt – immer gerne her damit. Und nicht vergessen: Alle Bäuche sind gute Bäuche. Das habe ich nun auch endlich begriffen!

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Übungen für mehr Resilienz & Gelassenheit

Die momentane Zeit ist eine ganz besonders große Herausforderung. Alles wirkt sehr unberechenbar, unsicher – alles scheint möglich, während die letzten Monate die einfachsten Dinge plötzlich unmöglich waren. Wir Menschen sind Gewohnheitstiere und in der Regel sehr sicherheitsliebend. Die anfänglichen Nachwehen der Pandemie bringen Chancen und Hürden mit sich. Nach einer großen kollektiven Trauer befindet sich nun zumindest Deutschland wieder im Öffnungsfieber. Doch auch das ist nicht für jeden einfach und mit purer Freude verbunden.

Neue Regeln, neue Aktivitäten: Für viele beginnt ein ganz neuer Alltag, eine neue Lebenssituation. Ein großes Lebensereignis kann viele Emotionen hervorrufen, sei es ein Umzug, ein neuer Job, ein Schulabschluss oder die Gründung einer Familie. Aber eben auch dieser ganz besondere Sommer mit all seinen neuen Möglichkeiten. Meist sind diese Emotionen aufregend und positiv, doch es gibt eben auch immer wieder Momente, in denen uns alles zu viel wird oder der Stress überhandnimmt. Deshalb habe ich heute ein paar Tipps und spannende Übungen für dich, damit du gut durch diese aufregenden Zeiten kommst.

In Kooperation mit den Original Bach®-Blüten / Werbung

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“Das ist nicht für irgendwen” – Geschenkideen für den Muttertag 2021

Muttertag fällt in diesem Jahr auf Sonntag, den 09. Mai und ich freue mich, Dir heute die wunderschönen Blumen von bloomon vorstellen zu dürfen. Ein Arrangement aus zauberhaften, saisonalen Blumen ist eine große Geste, die einem ganz besonderen Menschen eine ganz besondere Freude bereiten kann. Egal ob Design-Boquet in der “Mothers Day”-Edition oder ein Flowergram für die Ewigkeit (gibt es nämlich auch mit stylishen Trockenblumen!), die Geschenke von bloomon sind ideal für die heutige Zeit.

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Küche

Veganes Lieblingscurry mit Kürbis

Ich habe gestern einfach so ein (Reste-)curry zusammengeschmissen und nach dem ersten Bissen wusste ich: DAS ist das Beste, was ich lange Zeit gekocht habe. Deswegen wollte ich das grobe Rezept für euch (und mich) hier festhalten, damit wir das jederzeit rekreieren können. Da dieses Gericht superspontan entstanden ist, sind die Mengenangaben grob und geschätzt, aber wir kriegen das schon hin… oder?

Alle Zutaten und Schritte gibt es wie immer nach dem Sprung!

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Story time: what freedom means to me

While staying at home for a prolonged period of time, I found great pleasure and inspiration in reminiscing. I curated photo albums of my favourite trips and sorted through numerous SD cards, pictures and documents. One particular trip and city is always on my mind and inspired my most recent publication “Jeden Tag ein bisschen glücklicher” a lot: Helsinki! I never experienced such a deep connection to a city I have never been to before, but Helsinki was full of surprises and life lessons, that I really needed at that time. The people and their values spoke to me a great deal, and I loved how everyone respected nature as a force and integral part of their lives.

In Helsinki, freedom means creating a life that looks like you without compromising. The new mini-documentary series all about freedom celebrates life in the Finnish capital. Here, five brilliant creators present their takes on Helsinki Freedom to the world.

Während wir nun alle für längere Zeit zuhause waren (und sind), habe ich eine große Leidenschaft für meine eigenen Erinnerungen entwickelt. Klingt komisch, ist aber so. Das “in Erinnungeren schwelgen” gibt mir unheimlich viel Kraft und neue Inspiration. Ich habe inzwischen zahlreiche Fotoalben meiner Lieblingsreisen zusammengestellt und so einige SD-Karten, Bilder und Dokumente sortiert. Eine bestimmte Reise und Stadt kommt mir sonders oft in den Sinn und hat außerdem meine jüngste Veröffentlichung “Jeden Tag ein bisschen glücklicher” inspiriert: Helsinki! Ich habe selten eine so tiefe Verbindung zu einer Stadt erlebt, in der ich noch nie zuvor gewesen bin, aber Helsinki war voller Überraschungen und Lektionen fürs Leben, die ich damals wirklich brauchte. Die Menschen und ihre Werte haben mich sehr bereichert und ich liebte es, wie jeder die Natur als Kraft und integralen Bestandteil seines Lebens respektierte.

Freiheit bedeutet in Helsinki, ein Leben zu erschaffen, das deinen Vorstellung entspricht – ganz ohne Kompromisse. Einfach DU sein. Die neue Minidokumentationsserie rund um das Thema Freiheit feiert das Leben in der finnischen Hauptstadt. Hier präsentieren fünf außerordentliche Menschen ihre Ansichten zur Freiheit von Helsinki.

The Helsinki Freedom campaignn #helsinkifreedom

Freedom and the interpretation and meaning of freedom are different for everyone. Helsinki wants to inspire a global discussion on the theme, which can be interpreted in multiple ways, but that feel common to us all. 

Perceived freedom is naturally always subjective, but it’s no coincidence that Finland is the world’s happiest country for the third year running according to the UN World Happiness Report. This really struck a chord with me and was why I investigated different traditions and their life choices in great detail for my book. Some of the freedoms that have been identified by locals have been for example the freedom to be fragile, the freedom to find balance in your work life or the freedom to trial and error in a supportive culture that accepts failure and to freedom to love whoever you want.

Freiheit und die Interpretation und Bedeutung von Freiheit sind für jeden unterschiedlich. Helsinki möchte eine globale Diskussion über das Thema anregen, die auf verschiedene Arten interpretiert werden kann und uns doch zusammenbringt. Wie wir “Freiheit” wahrnehmen ist natürlich immer subjektiv, aber es ist kein Zufall, dass Finnland laut des UN World World Happiness Reports bereits das dritte Jahr in Folge das glücklichste Land der Welt ist. Das hat mich sehr beeindruckt und deshalb habe ich verschiedene Traditionen und Lebensentwürfe für mein Buch sehr detailliert untersucht (und einge davon natürlich adaptiert). Einige der Freiheiten, die von den Einheimischen benannt wurden, waren zum Beispiel die Freiheit, zerbrechlich & angreifbar zu sein und dies auszuleben, die Freiheit, ein Gleichgewicht im Arbeitsleben zu finden, oder auch die Freiheit, in einer unterstützenden Kultur, die Misserfolge akzeptiert sowie die Freiheit, jemanden zu lieben (und hier ist ganz egal wer das sein mag).

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Bulletjournal

Bullet Journal Setup Januar 2021

I love everything about January because the whole world feels fresh, new & full of opportunities. Same applies to my new planner, which is extra inviting with a lot of blank pages so spare. So shortly after my general setup for the new year, I find the time to plan even further and set everything up for January. I keep this one rather minimal when it comes to the design and my new spreads are all about productivity at work & home.

Ich liebe einfach den Monat Januar und all die positive Energie, die der Jahresbeginn mit sich bringt. Alles fühlt sich frisch und aufregend an und ich kann es kaum erwarten, Zeit mit meinem Planer zu verbringen. Denn auch dieser strahlt mit ganz besonders viel Weißraum, den es zu füllen gilt. Kurz nach meinem Setup für das Jahr 2021 nehme ich mir also auch schon wieder Zeit für eine ausführliche Planungssession für den Januar und ihr seid natürlich – wie immer – quasi live dabei. Diesen Monat dreht sich bei mir alles um Produktivität zu Hause und auf der Arbeit!

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Bulletjournal

Bullet Journal Setup 2021

Yep guys – It’s that time of the year again! New year, new you, and most importantly new #bulletjournal! There is something special about thinking of new goals, a fresh and new planner and some time to spare right after the holidays – right? It’s funny how you get so invested in plans & goals while not being completely sure what day it is in the present. Everything before January the first feels like a void! You can see the whole setup over here or on my YouTube channel.

Neues Jahr, Neues Du, und natürlich: Neues #BulletJournal! Heute ist der perfekte Tag, um euch mein neues Bujo Set-Up 2021 zu zeigen. Die wichtigsten Basics, Seiten die Spaß machen und die Produktivität erhöhen und natürlich alles, was man für ein neues Jahr braucht: Vorlagen und Beispiele gibt es alles gesammelt im heutigen Posting!

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Jeden Tag ein bisschen glücklicher

Ich kann es noch gar nicht ganz glauben: Gestern war der lang herbeigesehnte Book-Geburtstag von „Jeden Tag ein bisschen glücklicher“. In Gedanken haben wir das Projekt bereits 2018 angepackt und geschrieben habe ich den größten Teil des Manuskripts dann tatsächlich in der Selbst-Isolation 2020. Den Prozess hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt, aber ich bin zugleich auch unendlich dankbar für so eine große und erfüllende Aufgabe in dieser schwierigen Zeit. Es war ein bisschen wie ein Übungs-Camp für mehr Entschleunigung und Achtsamkeit und genau darum geht es auch in meinem neuen Buch:

„Inspiration für alle Sinnsucher. Selfcare ist nicht immer ein langes Schaumbad. Slow living muss nicht langsam sein. Und Minimalismus ist auch etwas für Leute mit vollem Kleiderschrank. Jasmin Arensmeier denkt in ihrem dritten Buch mit erfrischender Leichtigkeit über die aktuellsten Lifestyle-Themen und Trends unserer Zeit nach. Sie erzählt inspirierende Geschichten aus ihrem Lebens- und Arbeitsalltag und stellt praktische Lösungsansätze vor. Ein Buch, das hilft, eine gesunde Aufmerksamkeit für sich und sein Umfeld zu entwickeln und jenseits allen Hypes entspannt seine individuelle Werkzeugkiste mit Mitteln für ein glückliches Leben zusammenzustellen. Eine undogmatische Orientierungshilfe, wie wir in Kopf, Körper und Leben Ordnung schaffen und damit jeden Tag ein bisschen aufgeräumter und gelassener werden können.“

Dieser Post enthält Eigenwerbung für mein neues Buch.

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My cup of tea

#MYCUPOFTEA: Crazy plant lady #202036/37

Heute gibt es den Wochenrückblick in der XXL-Variante, denn letzte Woche Montag war bei uns Feiertag und so habe ich 14 Tage in einen Post gepackt. Die freie Zeit habe ich in die Entwicklung der Journaling Challenge gesteckt und ich muss sagen, dass ich die tägliche Bearbeitung der Prompts (und eure Postings dazu) sehr genieße – vielen Dank dafür. Desweiteren war ich am Barbican unterwegs und habe einen Pop Up Store in der Bricklane besucht. Mehr Impressionen gibt es wie immer nach dem Sprung!

Last week’s Monday was a bank holiday, and I missed a weekly recap for the first time since months. To make up for it, I prepared an XXL version dan squeezed 14 days in a post. I put the free time to good use and into developing the Journaling Challenge, and I have to say that I enjoy the daily processing of the prompts (and your postings) very much – thank you for that and taking part. I was also at the Barbican and visited a pop-up store to pick up a beautiful plant. As always, there are more impressions after the jump!
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