Bulletjournal

The Magic power of the 5-Year-Journal

2019 neigt sich so langsam dem Ende zu und während ich gerade dabei bin, mein Bullet Journal für 2020 aufzusetzen, dachte ich mir, zeige ich euch auch mal ein paar weitere Journaling-Techniken, die ich in der letzten Zeit für mich entdeckt habe. Mein Bullet Journal nutze ich fast täglich, um meinen Alltag zu organisieren, To-do’s zu erstellen (und natürlich abzuarbeiten), Gewohnheiten zu tracken, oder um mir ganz einfach handschriftliche Notizen zu machen. Mein Bullet Journal ist also mein selbst erstellter Kalender, den ich täglich für den Alltag nutze. Abgesehen von dem Bullet Journal gibt es aber auch noch einige andere Journaling-Techniken, die mir gefallen. So verwende ich zum Beispiel seit einiger Zeit ein „5-Year-Journal“-Journal, welches man auf ganz unterschiedliche Art und Weise füllen kann. Die so genannten „5-Year Journals“ oder „A Line A Day“-Journals sind nicht dafür da, den Alltag zu strukturieren, sondern ähneln in ihrer Funktion eher Tagebüchern. Sie sind daher eine hervorragende Technik, um das Leben langfristig und gleichzeitig mit wenig Zeitaufwand aufzuzeichnen. Für mich persönlich gehört das kleine Buch mittlerweile zu meiner festen Abendroutine – jeden Abend schreibe ich dort etwas rein und freue mich schon darauf, in ein paar Jahren nachlesen zu können, was ich dort täglich festgehalten habe.

Mehr dazu gibt es wie immer nach dem Sprung!

Es gibt mittlerweile eine ganze Reihe von verschiedenen 5-Year Journals: Manche beinhalten bereits Fragen oder Ideen, die man täglich beantworten kann, andere hingegen sind leer, so dass man sie mit eigenen Ideen füllen kann. 

„One Line A Day“-Journal

Jede Seite im „One Line A Day“-Journal bietet Platz für Einträge von fünf aufeinanderfolgenden Jahren, so dass man seine eigenen Gedanken oder Ideen Jahr für Jahr Revue passieren lassen oder reflektieren kann. Man kann dort also über einen Zeitraum von fünf Jahren täglich seine Ideen, Gedanken, Wünsche, Ängste, Highlights des Tages, etc. festhalten. Die „One Line A Day“-Journals sind (abgesehen vom Datum und Monatsnamen) leer, so dass man selbst entscheiden kann, was man täglich in das Journal schreiben möchte. Die „One Line A Day“-Journals gibt es mittlerweile in vielen verschiedenen Ausführungen, so dass für jeden Geschmack etwas dabei sein sollte!

Die Ausführung in Canvas gibt es hier – diese habe ich Phil zum Geburtstag geschenkt. Mein persönliches Journal findet ihr hier und eine Variante mit floralem Muster gibt es hier. Außerdem gibt es auch noch eine „A Line a Day“-Variante in Türkis und mit einem tollen Pflanzenprint.

Das „Q&A a Day – a 5-Year Journal“

Das „Q&A a Day: 5-Year Journal“ steht unter dem Motto „365 questions. 5 years. 1,825 answers“. Für jeden Tag gibt es eine neue Frage oder ein neue Aufgabe, die man beantworten bzw. ausfüllen kann. Die Fragen sind ganz unterschiedlich (z.B. „What’s the last song you listened to?“ oder „On a scale of one to ten, how happy are you?“). Nach 365 Tagen (bzw. 366, da Schaltjahre auch einberechnet werden) fängt man wieder von vorne an, so dass man innerhalb von 5 Jahren die gleichen 365 Fragen insgesamt jeweils 5 mal beantwortet hat. Es ist mit Sicherheit sehr spannend zu sehen, welche Antworten sich innerhalb der 5 Jahre verändert haben und welche gleich geblieben sind! Das „Q&A a Day“ gibt es sowohl in einer englischen, als auch in einer (übersetzten) deutschen Ausgabe. Das ist vor allem super für Journaling-Anfänger!

Englische AusgabeDeutsche Ausgabe

Weitere Ideen, wie man ein „5-Year Journal“ nutzen kann

Die „A Line A Day“-Journals eignen sich auch sehr gut für bestimmte Zwecke oder Anlässe. Hier ein paar Ideen, wie man das 5-Year Journal ebenfalls nutzen könnte:

  • als Baby-/Kinder-Journal: man hält z.B. von der Geburt bis zum 5. Geburtstag fest, was das Kind täglich dazu lernt, lustiges gemacht oder gesagt hat, ob etwas besonderes passiert ist, …
  • als „Dankbarkeits-Journal“: man hält täglich fest, wofür man an dem Tag dankbar war
  • als Mindfulness-Journal: Was habe ich heute getan, was mir gut getan hat?
  • Traum-Journal: Was hast du in der Nacht geträumt?

Welche „Prompts“ kann man im „5 Year Journal“ benutzen?

Manche Journale sind so aufgebaut, dass es bereits Fragen oder Leitgedanken für jeden Tag gibt; in anderen hingegen (zum Beispiel „A Line A Day“) kann man selbst bestimmen, was man aufschreiben oder welche Frage man beantworten möchte. Der Vorteil von Büchern mit bereits festgelegten Fragen oder Ideen ist natürlich, dass man sich beim Ausfüllen des Journals lediglich überlegen muss, wie man diese beantworten möchte. Allerdings gibt es auch immer wieder Fragen, die man vielleicht nicht so gut beantworten kann oder die keinen Bezug zu einem selbst haben. Dementsprechend ist der Nachteil von solchen Tagebüchern, dass die Fragen oft sehr allgemein gehalten sind und somit persönliche Aspekte, die man in so einem Journal eventuell gerne festhalten würde, nicht berücksichtigt werden. Der Vorteil von diesen Journalen, die keine Fragen zum Beantworten bieten, ist dementsprechend, dass man selbst entscheiden kann, wie man es nutzt und was man dort hinein schreiben möchte. Hier sind ein paar Ideen und Fragen, die man in seinem Journal umsetzen bzw. beantworten könnte:

10 Prompts:

  • Was liest du gerade?
  • Welches ist das älteste Kleidungsstück, das du heute getragen hast?
  • Von 1-10, wie glücklich bist du heute?
  • Wenn du morgen irgendwohin auf der Welt reisen könntest, wo würdest du hingehen?
  • Heute hättest du mehr …. gebraucht.
  • Was nimmst du dir für morgen vor?
  • Wofür bist du heute dankbar?
  • Bist du ein Morgen- oder Nachtmensch?
  • Was ist das letzte peinliche Erlebnis, das du hattest?
  • Wie sieht ein perfekter Tag für dich aus?

English prompts:

  • What are you reading right now?
  • What is the oldest thing you are wearing today?
  • On a scale of one to ten, how happy are you?
  • If you could travel anywhere tomorrow, where would you go?
  • Today, you needed more …
  • What is your resolution for tomorrow?
  • What am I grateful for today?
  • Are you a morning or a night person?
  • What is the last embarrassing thing that happened to you?
  • What is the perfect day for you?

Ich persönlich nutze beides total gerne: Mein Bullet Journal für die Arbeit und den Alltag, mein „A Line A Day“-Journal als eine Art Tagebuch. Im neuen Jahr möchte ich beide Journaling-Techniken auf jeden Fall weiterhin verwenden. Das Schöne daran ist ja, dass man damit anfangen kann, wann immer man möchte! Egal ob zum Jahreswechsel, zum Geburtstag, oder einfach so.

Kennt und nutzt ihr „5-Year Journals“? Was sind eure Erfahrungen damit? Lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen!

Fotos & redaktionelle Unterstützung: Caro

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1 Comment

  • Reply MOTTIFY s.r.o. 21. Januar 2020 at 07:49

    Thanks for all the information.

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