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#TTBOOKCLUB: Holding up the universe – Jennifer Niven

Das zweite Buch des #TTBookclub liegt schon länger auf meinem Schreibtisch – sogar in signierter Form. Ich habe es damals vorberellt, direkt nachdem ich eine Benachrichtigung vom Buchhändler meines Vertrauens bekommen habe. Holding up the universe von Jennifer Niven ist ein Buch aus dem Genre „Young Adult“ beziehungsweise Bücher für junge Erwachsene, was mich noch nie abgehalten hat und generell eines meiner liebsten Themenfelder für Entspannungsliteratur ist. Die Autorin schafft es, einer jungen Romanze einen dramtischen Touch zu verleihen – ohne kitschig zu werden. Das besondere Extra ist ein fast wissenschaftlicher Subplot, der mein Allgemeinwissen bereichert hat. Genau das schätze ich an einem guten Buch. Die 400 Seiten gingen viel zu schnell vorbei und was soll ich sagen … lest selbst!

Und solltet ihr einen Vorschlag für den nächsten #TTbookclub haben: immer gerne her damit!

The second book of the #TTBookclub has been on my desk for a while now – even signed by the author. Holding up the universe by http://www.jenniferniven.com/Jennifer Niven is a book which is part of the „Young Adult“ branch (speaking of YA – my favourite genre of all times, so relaxing to read and to switch off). The author manages to give a young romance a dramatic touch – without getting too clichée. The special extra is an almost scientific subplot, which has enriched my general knowledge – that’s exactly what I appreciate about a good book. The 400 pages went by way too fast and what should I say … read it yourself!

Zusammenfassung

Jeder denkt, er kennt Libby Strout, das Mädchen das zweifelhaften Ruhm als „America’s Fattest Teen“ erlangte. Kein toller Titel! Aber niemand hat sich die Zeit genommen, über ihr Gewicht hinaus zu schauen, um zu erfahren, wer sie wirklich ist. Nach dem Tod ihrer Mutter musste sie diee Familie zusammenhalten und ihren trauernden Vater unterstützen und hatte zugleich an ihrer eigenen Trauer schwer zu knappern. Doch nun ist Libby bereit: für die neue Schule, für neue Freunde, und ja: auch für die Liebe und für jede Möglichkeit, die das Leben zu bieten hat. Doch diese Geschichte lebt vor allem von einer zweiten Perspektive: Jack Masselin. Auch ihn scheinen die meisten gut zu kennen und als charmanter Sunnyboy, kommt er eigentlich mit jedem klar. Doch Jack hat ein Geheimnis. Er kann keine Gesichter erkennen. Sogar seine eigenen Brüder sind ihm fremd. Nicht mal das Gesicht seiner Mutter kann er aus einer Menschenmenge herauspicken. Er lebt mit einer großen Lüge – bis er Libby trifft. Die beiden werden in ein unglückliches High-School-Drama verwickelt und landen schließlich in einer gemeinsamen Gruppentherapie mit Community-Service. Das bringt die Beiden zusammen und irgendwann, Stück für Stück, verändert sich etwas …

Hard Facts

  • Taschenbuch: 400 Seiten
  • Verlag: Knopf Books for Young Readers; Auflage: 01 (4. Oktober 2016)
  • Sprache: Englisch
  • Zielgruppe 14-17 (und meiner Meinung nach alles darüber hinaus)

Das gewisse Extra

Ich sehe diesen Teil hier nicht als Spoiler, da er auch im Buch sehr, sehr früh angesprochen wird – aber falls ihr euch komplett uneingenommen auf das Buch einlassen wollt, überspringt das!

Jack leidet unter Prosopagnosie – eine recht verbreitete Krankheit, die sich insofern auf das Gehirn und seine Funktionen auswirkt, dass man keine Gesichter erkennen kann. Im Alltag heißt das konkret, dass man keine Menschen an ihren Gesichtern wiedererkennt und sich das auch für Familienmitglieder & den Partner gilt. Man lebt unter Fremden. Jennifer Niven hat die Krankheit sehr gut recherchiert und macht das Phänomen erlebbar – was viel Arbeit gewesen sein muss.

Ein solcher Subplot macht für mich jedes buch gleich viel interessanter, da es meist über eine Sache lehrt (wie in diesem Fall Prosopagnosie), von der ich davor nicht viel wusste. Das finde ich vor allem im Umfeld und Genre „Young Adult“ spannend.

Was mir nicht gefallen hat

Hier fällt mir wieder nichts ein – zu kurz?!

5 Sterne deluxe?

Bücher zu bewerten finde ich generell schwierig. In meinem Bullet Journal mache ich das – als persönliche Bewertung für mich. Ich habe „Holding up the universe“ 5 von 5 möglichen Sternen gegeben. Mich hat sprachlich nichts gestört, ich mochte die Kombination aus Haupt- und Subplot und die Metaebene liegt mir sowieso am Herzen. Ich selber war in der Schule Mobbingopfer und auch die Bedeutung von besonderen Begabungen oder Krankheiten ist mir wichtig. Also – von mir gibt einen Daumen nach oben und ich würde mich sehr freuen, wenn ihr das Buch auf eure Wunschliste schreibt. 

Teilt gerne eure ganz persönliche Meinung mit mir – auch wenn euch etwas an diesem Buch nicht gefallen hat.

Für Fans von …

All the bright places von Jennifer Niven

Finding Audrey von Sophie Kinsella

Leave me von Gayle Forman

In 5 Emojis

👧🏻🎈👦🏿 🏠💥

English version

Summary

Everyone thinks they know Libby, the girl once known as “America’s Fattest Teen.” But no one’s taken the chance to look past her weight to get to know her. After her mom’s death, she’s been struggling at home with her griefing father. Now, Libby’s ready to go back to school and making new friends. She wants to be the one who can do almost anything. But there is more than one perspective to that story: Everyone thinks they know Jack, too. But he has a secret: he can’t recognize faces – at all, not even the faces of his very own family. But something changes when he meets Libby and they get tangled up in a some basic high school drama — which lands them in counseling and community service. What happens next, may change the world for both of them …

Hard Facts

  • Paperback: 432 pages
  • Publisher: Penguin (6 Oct. 2016)
  • Language: English
  • Targer group: 14-17 olds (and anyone else in my opinion)

A little extra something

I do not see this part here as a spoiler, since it is also addressed in the book very, very early – but if you want to enter completely unconquered on the book, skip it!

Jack suffers from a desease called prosopagnosia – a fairly common disease that affects the brain and its functions so that you can not recognise faces. In everyday life, this means that you do not recognise people on their faces, and that applies to family members & partners as well. You live among strangers. Jennifer Niven has researched the disease very well and makes the phenomenon tangible – which must have been a lot of work. Such a subplot makes every book much more interesting since it teaches about a thing (like prosopagnosia in this case), of which I did not hear much before. I find this particularly exciting in the environment and genre „Young Adult“. Chapeau!

What I didn’t like about the book …

That’s a hard one … it was too short? ;) (jk)

5 stars? *****

Reading and rating books is generally difficult. In my Bullet Journal, I am doing it as a personal assessment for myself. I have given „holding up the universe“ 5 out of 5 possible stars. I did really kike the language Jennifer used for the characters, I liked the combination of the main and subplot and the meta-message is close to my heart anyway. I was bullied myself at school and also the importance of special abilities or diseases in everyday life is important to me. Please share your personal opinion with me – even if you have not liked something about this book.

Especially for fans of …

All the bright places by Jennifer Niven

Finding Audrey by Sophie Kinsella

Leave me by Gayle Forman

The Emoji way

👧🏻🎈👦🏿 🏠💥

But now it’s on you: Do you have any suggestions for a possible book for the next #TTbookclub? Let me know in the comments.

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4 Comments

  • Reply L♥ebe was ist 7. April 2017 at 16:15

    ohh deine Buch-Review kommt genau zum richtigen Zeitpunkt liebe Jasmin! für mich geht’s jetzt nämlich endlich in den wohlverdienten Heimaturlaub und seit gefühlt Ewigkeiten habe ich auch mal wieder Zeit etwas nur privat für mich zu lesen!
    bin übrigens auch ein Fan von Jugendbüchern, daher kommt das sehr gut :)

    hab einen schönen Start ins Wochenende,
    ❤ Tina von Liebe was ist
    Liebe was ist auf Instagram

  • Reply Sandra 7. April 2017 at 17:39

    Liebe Jasmin,

    vielen lieben Dank für deine Rezension. Wie bereits auf Instagram kurz angerissen, hat mich „Holding up the universe“ leider nicht so überzeugt. Für mich war Libby immer ein bisschen „zu viel“: Zu selbstbewusst, zu schlagfertig, zu selbstreflektiert.
    Für mich persönlich kommt es leider nicht an „All the bright places“ ran, das fand ich aber auch wirklich gut! Ich muss aber auch sagen: Ich fand’s jetzt nicht schlecht, musste mich nicht durchquälen oder ähnliches. Ein nettes Buch zum nebenbei lesen!

    Da ich auch sehr gerne YA literatur lese, kann ich dir „We were liars“ von E. Lockhart. Große Liebe! <3

    Ich schicke dir ganz liebe Grüße und freue mich auf deinen nächsten Vorschlag für den #ttbookclub

    • Jasmin
      Reply Jasmin 7. April 2017 at 19:05

      Hab ich schon letztes Jahr gelesen – fand ich aber auch gut :) XX

  • Reply Laura 10. April 2017 at 14:35

    Oh, das hört sich klasse an. Perfekt für den Urlaub oder ein entspanntes Wochenende zu Hause.
    Werde ich definitiv in Erwägung ziehen zu lesen.
    Viele Grüße,
    Laura von http://consultlaura.blogspot.de/

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