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Outfit: Jump, Jump!

Es ist so eine Sache mit dieser Mode. Ich verliere schnell die Lust, sobald sie mir zu anstrengend wird. Ein Outfit aus 150 Einzelteilen und umständlichen Passformen? Lieber nicht, da bleib ich dann doch im Schlafanzug stecken. Zum Glück liegt zwischen Schlafanzügen und Rokokokleidern eine ganze Welt und das vielleicht einfachste Outfit ist Teil davon: Der Jumpsuit.

Ursprünglich als Funktionskleidung zum Fallschirmspringen gedacht, kann man ihn heute auch tragen ohne gleich aus einem Flugzeug springen zu müssen. Das finde ich persönlich besonders gut, da mir meine Höhenangst einen gewaltigen Strich durch die Rechnung machen würde. Also fassen wir zusammen: Er ist bequem, schnell angezogen, benötigt nicht viel Drumherum und ist zudem für Menschen mit Höhenangst geeignet. Danke, lieber Jumpsuit!

Don’t know what to wear? You might need a jumpsuit in your life. It’s my go-to outfit because it only takes 10 seconds to decide & get dressed. And it’s almost as comfortable as my pyjama!

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Kleiderstange

Kuchen und Sommer, bitte!

Ich hätte gerade wirklich gerne ein Stück Kuchen. Und keine Ahnung, warum ich diesen Blogpost damit beginne, aber eine kleine Schreibblockade umgehe ich gerne mit Gedanken an Essen. So ein Stück Himbeerbaiser, bitte, während Devendra Banhart durch die Boxen schallt und die Sonne ins Gesicht scheint. Eben so, wie sie es die letzten Tage eher vergessen hat. Vielleicht sammelt sie aber auch nur Superpower, um uns zeitnah so richtig die Kopfhaut zu verbrennen! Wir werden sehen. Bis dahin ziehe ich dieses Samtblumenblazerding von Neiman Marcus noch ein paar mal aus dem Schrank und warte ab, was passiert. Was wären wir nur ohne unsere Übergangsjacken?

I hope that this is one of the last posts with a between-seasons jacket. Don’t get me wrong, I love to wear it! But I’m so ready for summer, I can’t even begin to tell you…

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Outfit: Tag 1 in New York

Oh, New York! Da hast du dir doch einfach mein Herz geschnappt, es irgendwo zwischen Beton und Stadtbegrünung ausgesetzt und jetzt hopst es, gemeinsam mit ein paar überzüchteten Hunden, fröhlich durch deine wilden Straßen, obwohl der Rest von mir schon wieder in Stuttgart sitzt.

Das ist nicht fair, aber sauer kann ich auch nicht sein. Als ich vor 11 Jahren das letzte Mal nach NYC reisen durfte, war ich zwar auch begeistert und konnte verstehen, was man an und in dieser Stadt findet, allerdings hat es mich diesmal erheblich mehr gepackt. Vielleicht, weil man älter ist, der Kopf ein bisschen weiter, das Herz ein bisschen offener und außerdem ist man natürlich über 21 Jahre alt (aber das nur am Rande bemerkt). Bis bald, du verrücktgroßartige Stadt, die niemals schläft! Ich schlaf jetzt erst mal die Zeitverschiebung in Grund und Boden.

This is the outfit I wore right after arriving in NYC. I was too tired to make an effort and too excited to not go out and walk through SOHO, the neighborhood of our hotel. This is where I lost my heart, I guess!

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Outfit: Schwarz zu Blau

Kaum ist die Liebe zu Blau neu wiederentdeckt, zieht sich der blaue Faden sogar bis zum Augenlid. Der Osterhase war so nett und hat mir den Eyeliner von Lancome ins Nest gebärt, den neuen Pulli von Malaika Raiss gab es dann allerdings von mir an mich. „‚Til we meet again“ – die vielleicht hoffnungsvollste Aussage für hoffnungslose Antiverabschieder wie mich. Also lieber Osterhase, bis wir uns nächstes Jahr wiedersehen, gerne mit etwas in der Farbe Blau!

Blue is the warmest color, goodbye is the saddest word. So this outfit is somewhere between a great movie and a not so great song by Celine Dion. Thank you Malaika Raiss for creating the coziest and hopefullest pullover I could ever own.

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Outfit: Der Mantelfrühling

Blame it on Niklas. Oder all seine Freunde, die uns gerade den Frühling vorenthalten. Während es da draußen abwechselnd stürmt, regnet und schneit, wünsche ich mir nichts sehnlicher als aberwitzig viele Stoffschichten. Deswegen hier der wenig spektakuläre, aber ehrliche Rückblick auf meine Frühlingsuniform der letzten Tage – im Blitze der Kamera und mit roter Winternase. Wenigstens lassen sich mit den Händen in den Jackentaschen wunderbar die Daumen für wärmere Temperaturen drücken!

This is my go-to-no-spring-at-all-outfit with as many dashes as possible. It says: I can’t wait for this shitty weather to be over!

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Ein Herz für den Frühling!

Da ist er, da ist er, da ist er! Auch wenn der astronomische Frühlingsbeginn noch 11 Tage auf sich warten lässt, ein wenig wettertechnischen Vorgeschmack scheint er uns schon jetzt zu liefern. Und so sitze ich gerade bei geöffneter Balkontüre staunend am Tisch und kann kaum glauben, dass die dunkelsten Tage nun hinter uns liegen. Mein Serotonin steht also in den Startlöchern, ganz genau wie all die dünnen Stoffe, hellen Schuhe, Sonnenbrillen und Übergangsjacken, die den Winterschlaf genießen durften.

Das hier ist also als Vorfreude- und Liebeserklärungseintrag zu sehen. Und weil ich so viel Liebe für die neue Jahreszeit übrighabe, trage ich sie auch auf dem Schuh, in Kombination mit der neuen Zeltbluse für ordentliche Frühlingsluftzirkulation. Und während ich das tippe, fliegt das erste Insekt fröhliche Kreise in meinem Augenwinkel – Liebe hat also durchaus auch ihre Grenzen.

There’s spring outside my window! I can’t even begin to tell you, how happy I am about the fact, that the dark and cold days are slowly coming to an end. It’s time to bring out all those hibernation-clothes, just like lightweight blouses, blazers and heartfelt canvas shoes.

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Outfit: Auf Baustellenbrücken

Was macht man, wenn der Zug nach München eine halbe Stunde Verspätung hat? Man spaziert durch die Baustellenbrücke von Stuttgart 21. Und was macht man, wenn man gerade aus dem Italienurlaub zurückgekehrt ist? Man schreibt über die Baustellenbilder.

Hier nun also ein etwas älteres Outfit, das seit ca. zwei Wochen auf der Speicherkarte schlummert und Jasmin und mich zum Ramazzotti-Event begleiten durfte. Und weil ich gleich ein bisschen Fernweh in den Koffer weinen muss, halte ich mich kurz mit weiteren Worten. Aber an dieser Stelle ein kleines Danke! an den Batmanmantel für treue Dienste seit über einem Jahr und die Option, einfach durch die Welt fliegen zu können, falls die Bahn mal wieder Verspätung hat.

Jasmin already showed you the outfit she wore to the Ramazzotti-Event in Munich a few days ago an here’s mine: black discopants, black top, black batmancoat, photographed on a slightly black bridge in Stuttgart. Oh the joy of summer and colours!

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Kleiderstange

Outfit: Der Batman-Mantel

Irgendwas zwischen 40° und Donnerwetter bedeutet: Hallo Übergangsmantel! Seit einem Jahr hängt er nun in meinem Schrank und darf gerne noch lange Zeit bleiben. Immerhin ist er viel mehr als nur ein Übergangsmantel, er ist ein Versteck, er ist ein Umhang, er ist ein Zelt, er ist perfekt.

Und wenn man sich beim Tragen wie Batman fühlt, vor allem sobald einem die Wetterwindmaschine entgegenweht, kann es vermutlich nicht mehr besser werden. Außer man ist tatsächlich Batman.

Somewhere between too hot an too cold there’s only one solution: Be Batman. There are many ways to be a superhero and I tried it with my oversized black coat from Monki. It works, I swear to Batman!

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Kleiderstange, New in, Yay or Nay

Kleiderschrank-Kolumne #1: Die Latzhosenzeitreise

Vor ein paar Monaten stellte sich mir die Latzhosenfrage. Damals noch in langer Form schlupfte ich in den jeanslastigen Riesenstrampler und sah leider auch dementsprechend aus: Nichts mit „Das kann man noch irgendwie hinkombinieren!“ und „Ich trage sie einfach mit Stolz und Ironie!“. Nein, ich sah aus wie ein kleiner Gnom im Riesenstrampler.
Das war zu viel Realität auf einen Schlag und so wanderte das Exemplar wieder zurück zum Händler, wartend auf jemanden, der das Elend doch noch irgendwie hinkombinieren und mit Stolz und Ironie tragen kann.

Aber welche Ästhetik hat so ein Einteiler überhaupt? Ursprünglich als Arbeitskleidung gedacht, wanderte er in vergangenen Jahrzehnte immer mal wieder in weniger zweckmäßig orientierte Kleiderschränke, unter anderem in meinen gegen Mitte der 90er. Lange Hosenbeine, Camouflageoptik, blau. Abgetaucht im Mittelmeer hätte der Sinn einer Tarnung noch auftauchen können, aber so war er weder Arbeitsbekleidung noch Tarnanzug. Er war in Kombination mit Plateauschuhen und Bauchfreishirt einfach nur der Shit!

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Kleiderstange, Weltreise

Fashion in Antwerp: black.

Schwarz mit Schwarz über Schwarz an Schwarz. Ich gebe zu: Wir haben es hier nicht gerade mit der Explosion des Farbspektrums zu tun! Einhörner, Nyancat & co. wären vielleicht etwas verwirrt über dieses Outfit, aber vielleicht ist das die unterbewusste Revanche für viele Minuten meines Lebens, die ich damit verbracht habe, Pixelkatzen beim Fliegen und „nyanynanynyanyan“ singen zuzusehen. Ich liebe das Internet. Und ich liebe Schwarz. Das ist das Ergebnis!

Oh the joy of colours! The cold season always brings me to embrace black even more, so this is what happened on Day 2 in Antwerp last week: 50 layers of black.

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