Küche

(Kinda) quick & easy: No-knead bread (vegan)

Als deutsche Auswandererin kann ich eines sagen: Brot vermisst man irgendwie immer. Ich dachte nicht, dass ich so eine typische „Brotperson“ bin, aber man weiß es wohl erst so richtig zu schätzen, wenn man es nicht mehr kaufen kann. In England gibt es kaum klassische Bäckereien und meistens gibt es Toast aus dem Supermarkt – oder eben mega teures Brot aus dem Feinkostgeschäft oder lokalen Biomärkten. Dabei kann man Brot ganz einfach selber machen! Und das Verrückte: man braucht kaum etwas dazu, die Zutaten sind mega günstig und es ist ziemlich einfach.

Wie das geht, verrate ich euch wie immer nach dem Sprung!

As a German living in London, I can say one thing for sure: somehow you will always miss bread. I did not think I was such a typical „bread person“, but you probably start to appreciate it more when you can not buy it anymore. There are hardly any classic bakeries in England and most of the time; your bread supply consists of something from the toast isle of the supermarket – or just expensive bread from the grocery or local organic markets. But now some breaking news: You can easily make bread yourself! And the crazy thing: you hardly need anything, the ingredients are super cheap, and it’s pretty easy.

All the ingredients and instructions are listed after the jump (scroll down for the English translation).

Du brauchst:

  • 3 Tassen(einheiten) Brotmehl – ich habe mir dazu ein Set gekauft mit unterschiedlichen „Cup-Einheiten“, ähnlich wie dieses hier.
  • 2 Teelöffel Salz (ich benutze diese Messehilfen)
  • 1/2 Päckchen Trockenhefe
  • 1 1/2 Tassen lauwarmes Wasser
  • ofenfester Topf mit Deckel – zum Beispiel von Le Creuset

Dann geht’s los! Quick ist nur so halb war, das zubereiten und backen dauert nämlich wirklich nicht so lange, aber zwischendurch muss der Teig eine Weile gehen. Tipp: Ich habe den Teig auch mal nur drei Stunden ruhen lassen und es war trotzdem super.

Step 1: Alle Zutaten zusammenrühren. Das mache ich einfach mit einem Rührlöffel – kneten ist nicht notwendig. Schaut euch dazu auch gerne mein YouTube-Tutorial an.

Step 2: Die Schale verschließe ich mit einem Kuchenblech – so spare ich mir nervigen Folienmüll. Hier könnt ihr aber auch ein sauberes Geschirrtuch nehmen. Der Teig muss nun 8-24h bei Raumtemperatur gehen und fermentieren.

Step 3: Heize den Ofen vor – bei mir sind es ungefähr 220 Grad für 20 Minuten – wichtig ist: Der „Dutch Oven“ wird leer mit vorgeheizt. Während der Ofen warm wird, formst du den Teig in einen runden Ball. Ein bisschen Mehl hilft hier, damit es nicht klebt. Kneten ist nicht nötig!

Step 4: Jetzt kommt der Ball in den „Dutch Oven“ und das ganze wandert in den vorgeheizten Backofen – mit Deckel! Für 30 Minuten drin lassen und einen Timer stellen.

Step 5: Für eine schöne Kruste für die letzten 10 Minuten den Deckel abnehmen – et voilà!

Besonders lecker finde ich es ganz frisch mit Avocado und Tomate und ganz vielen Gewürzen. Oder als Beilage zu einer winterlichen Suppe.

– English translation –

All you need:

  • 3 cups bread flour
  • 2 teaspoons of salt
  • 1/2 a packet of dry yeast
  • 1 1/2 cups lukewarm water
  • a dutch oven / oven-safe pot with a lid

Step 1: Mix all ingredients together. I just do it with a mixing spoon – kneading is not necessary. 

Step 2: I cover the bowl with a baking tray – this way I save on annoying foil waste. You can also use a clean tea towel. The dough should rest for at least 8-24h at room temperature and ferment.

Step 3: Preheat the oven – for my gas oven it’s about 220 degrees celsius for 20 minutes – important: The „Dutch Oven“ is pre-heated (while being empty). While the oven is warming up, you can go ahread and shape the dough into a round ball. A little flour is a life saver – so it does not stick. Kneading is not necessary!

Step 4: Place the dough ball gently into your pot  and put it into the preheated oven – don’t forget the lid! We don’t want a burned crust. Leave it in there for 30 minutes and set a timer.

Step 5: Remove the lid for a nice crust for the last 10 minutes – and we are ready to serve!

Inspiriert von Mary Ellen!

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1 Comment

  • Reply Miggi 9. Dezember 2019 at 11:54

    Hey Jasmin. Erst Mal: richtig tolles Rezept! Und ich spreche aus eigener Erfahrung, Brot wird als Deutscher im Ausland, egal wie lange man dort schon lebt, immer vermisst. Es gab Tage, da hätte ich alles für ein typisch „Deutsches Brot“ gegeben, eben das mit Kruste und den typischen Geschmack. Aber ich glaube da sind wir nicht alleine. Da bleibt die Frage aus, wieso eröffnen nicht mehr Bäcker im Ausland ihren eigenen Laden? Vor allem da, wo viele Deutsche leben? 🙂

    LG
    Miggi

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