My cup of tea

#MYCUPOFTEA: British summer #202034

Letzte Woche war Sommer in London. Ich weiß, ich weiß, man meckert viel über den britischen Sommer – oder viel mehr seine Abstinenz? – und wenn es dann heiß wird, geht es mit dem Gemecker quasi nahtlos weiter. Leider bin ich wirklich kein Sommerkind und habe bei der extremen Hitze letzte Woche wirklich gelitten. Teilweise habe ich mich nachts mit Jimmy sogar auf den Balkon ausquartiert und wir haben ein paar Stunden unter der großen Tomantenpflanze gedöst. Auch schön! Trotzdem muss ich zugeben, dass ich mich mit den momentanen 23 Grad wohler und lebendiger fühle.

Abgesehen davon habe ich heute eine tolle Achtsamkeitsübungen für euch, die vor allem die Verbindung zu eurem Tastsinn schärft. Sie eignet sich super für stressige Situationen und trainiert euren „Meditationsmuskel“. Damit eignet sie sich auch sehr gut für Anfänger.

Last week was summer in London. I know, I know, there is a lot of complaining going on about the British summer – or let’s say about its abstinence? – and when it gets hot, the meeking continues almost seamlessly. Unfortunately, I’m not a summer kid, and I suffered in the extreme heat last week. Sometimes I even moved out on the balcony with Jimmy at night, and we dozed for a few hours under the large tumbling tomato plant. I have to admit, it smelt lovely and felt like camping. Nevertheless, I feel more comfortable and energetic with the current 23 degrees.

Apart from that, I have a great mindfulness exercise for you today, which sharpens the connection to your sense of touch. It is great for stressful situations and trains your „meditation muscles“. It’s also very suitable for beginners.

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Mood | Exhausted (due to the heatwave in the UK). I don’t function very well in that weather.

Key moment | I had some nice calls this week and realised something. I always told myself, that I *hate* to talk to others on the phone (especially strangers). I really had an ephihany about this and I think it’s time to reframe that thought. I don’t need to be (or stay) that person, that hates conversation via the telephone. The same „rule“ applies to everything else, you are allowed to change or change your mind about something.

Mindfulness impulse | Meditation comes in many different forms: walking, breathing, visualizing, silence. At its core, you calm your thoughts and notice what is happening around you. Sounds easy, but it isn’t.

The reduced mental (and physical) activity during meditation can also be trained with the following mindfulness exercise: Set yourself a timer of 2-3 minutes. It is important that you choose a pleasant alarm tone; otherwise, it can end up being stressful. Now you need a suitable object. I recommend something from your apartment that you do touch every day. A decorative element, for example, a stone or – classic – a kids toy. Something with corners or edges. Let’s try it! This is how it works: Set your alarm clock to the desired time and close your eyes. Now you explore the object with your hands. Try to follow your sense of touch mentally. What do you feel and how does the surface feel? What could that look like? How is the texture – smooth, slightly dusty, uneven and pointed? What else do you notice?

Observe yourself and your thoughts, especially if you have the feeling that you have already „felt everything“. If you do get bored – how do you react? This exercise is also wonderfully suitable for stressful situations (at work or on the train) and can be performed with small objects almost unseen (for example, in your sleeve). Please try it out and report back!

Media consumption | I watched the Zac Efron doc series on Netflix and read an oldie but Holly Bourne „Am I normal yet?“. Loved both!

Favourite place | In the shade, haha!

To-do list | Lots of boring admin stuff, 3 trips to the post office. The joy of adulating!

Hygge is … | …nothing above 33 degrees.

Wish & Shopping List | I actually don’t need / want anything right now.

Food | I had some colourful wraps and homemade vegan bolognese with broccoli. Otherwise I was eating pretty simple and lots of fruit!

Weekly Dose of Jimmy | There he is …

Am Sonntag habe ich auf Instagram eine bezahlte Kooperation für Gitti hochgeladen. Dieser Post ist nicht Teil davon, aber ich bin wirklich begeistert von den veganen und pflanzenbasierten Lacken und wollte den Rabattcode hier noch einmal teilen. Mit „jasmin20“ bekommt ihr hier 20% auf alle Maniküre-Sets (ANZEIGE).

Stimmung | Erschöpft, vor allem wegen der extremen Hitzewelle in UK (ich tippe das nun ein paar Tage später bei Regen und mein Kopf fühlt sich schon wieder viel freier an).

Schlüsselmoment | Ich hatte einige nette Telefonate diese Woche und dabei ist mir etwas wie Schuppen von den Augen gefallen. Seit Jahrzehnten beschreibe ich mich als Person „die nicht gerne telefoniert“. Ich zweifele das auch gar nicht mehr an. Aber gerade in der momentanen Zeit spreche ich gerne am Telefon mit meiner Familie und Freunden. Wenn ich ganz ehrlich zu mir bin, sogar noch länger (hat eventuell etwas mit der Auswanderer zu tun). Wieso also nicht einfach dieses Stück der eigenen Identität loslassen? Und das lässt sich auf jegliche andere, negative Glaubenssätze übertragen. Man darf sich und seine Meinung ändern. Jederzeit!

Achtsamkeitsimpuls | Meditation kommt in den unterschiedlichsten Formen daher: Gehen, atmen, visualisieren, Stille. Im Kern beruhigt man seine Gedanken und nimmt einfach nur das wahr, was gerade passiert. Ohne Wertung. Klingt einfach, ist es aber gar nicht. Das weiß vermutlich jeder, der schon mal während einer klassischen Meditation am nächsten Mealplan gefeilt hat oder das letzte Telefonat bis aufs letzte Wort analysiert hat.

Das reduzierte mentale (und körperliche) Vorgehen während einer Meditation kann man auch mit der folgenden Achtsamkeitsübung trainieren: Ich nenne sie liebevoll „Herantasten“ – denn genau das macht man in diesem Fall. Du kannst dir einen Timer von 2-3 Minuten stellen oder die zeitliche Komponente nach Gefühl verstreichen lassen (wird sich aber ewig anfühlen, das sei gesagt!). Wichtig ist, dass du einen angenehmen Weckton wählst, sonst kann es am Ende stressig werden. Nun brauchst du einen geeigneten Gegenstand. Ich empfehle etwas aus deiner Wohnung, dass du nicht täglich in der Hand hast. Ein Dekoelement, zum Beispiel ein Stein oder – Klassiker – eine Ü-Ei-Figur. Irgendwas mit Ecken oder Kanten. So geht’s: Stelle deinen Wecker auf die gewünschte Zeit und schließe die Augen. Nun erforschst du den Gegenstand mit deinen Händen. Versuche gedanklich deinem Tastsinn zu folgen. Was spürst du? Wie fühlt sich die Oberfläche an? Wie könnte das aussehen? Wie ist die Textur – glatt, leicht staubig, uneben und spitz? Was fällt dir sonst noch auf?

Beobachte dich und deine Gedanken, vor allem wenn du das Gefühl hast, bereits „alles ertastet zu haben“. Wird dir langweilig – wie reagierst du darauf? Diese Übung eignet sich auch wunderbar für stressige Situationen oder Menschen mit Ängsten (im Job oder in der Bahn) und kann mit kleinen Gegenständen quasi ungesehen (zum Beispiel im Ärmel) durchgeführt werden. Probiert es gerne aus.

Medienkonsum |  Ich habe endlich die tolle Dokuserie zum Thema Nachhaltigkeit & Gesundheit mit Zac Efron zu Ende geschaut. Hat mir sehr gut gefallen und kann ich empfehlen. Gelesen habe ich ein älteres Buch von Holly Bourne: „Am I normal yet?“

Lieblingsplatz | Im Schatten! 😀

To-do-Liste | Ziemlich viel „Life Admin“ (wie ich es nenne): Mindestens drei Trips zur Post mit Paketen für Ebay & Rücksendungen und Co. Aufregend!

Hygge ist … | …definitiv keine Tätigkeit bei über 33 Grad.

Wish & Shopping List | Absolut gar nichts 🙂

Food | Ich hatte super farbenfrohe Wraps und selbstgemachte Bolognese mit extra viel Gemüse. Ansonsten habe ich super simpel gegessen und vor allem viele Früchte (und natürlich Wasser). Perfekt bei der Hitze!

Extra-Flausch (Weekly Dose of Jimmy) | Siehe oben 🙂

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3 Comments

  • Reply Lena 17. August 2020 at 20:16

    Hach ja, ich bin auch kein Mensch der sich bei 30Grad und drüber wohl fühlt, ich habe dann auch das Gefühl mein Gehirn funktioniert nicht mehr wie gewohnt, haha … also 25 Grad sind bei mir die Wohlfühlgrenze. Ich freue mich einfach schon sehr auf den Herbst und Pulloverwetter.
    Toller Post!

    • Reply Jasmin 18. August 2020 at 12:08

      Same! Mir geht es genauso 🙂

  • Reply Alraune 21. August 2020 at 17:14

    Gehöre ebenfalls zur „25 Grad ist genug“ Fraktion. Ernährt habe ich mich in den letzten Wochen von riesigen Schüsseln Salat mit „von Allem etwas“, warmes Essen ging gar nicht. Dazu Unmengen Eistee aus allen möglichen Kräuter- und Früchtetees. Bei mir ist seit dem Beginn der Pandemie definitiv der Alkoholkonsum gestiegen und ich muss aufpassen, daß das Glas Weißwein zum Essen nicht zur unguten Gewohnheit wird…
    Ich habe die Achtsamkeitsübung gleich mal ausprobiert, allerdings mit einem runden Gegenstand (Stein vom Lieblingsstrand in Wales). Ich war deutlich ruhiger und fokussierter und die zwei Minuten gingen wie im Flug vorbei. Werde diese Art der Meditation in Zukunft öfter machen, da es mir wesentlich leichter fällt meine Gedanken von to-do- Listen und Ähnlichem fernzuhalten. Danke für den Tip!

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