Delete a soul-destroying app
Experiment

Experiment: Delete a soul-destroying app

Auf die Idee für das folgende Experiment bin ich über einen meiner liebsten Podcast gekommen: „Happier“ mit Gretchen Rubin und Elizabeth Craft. In ihren wöchentlichen Gesprächen unterhalten sich die Schwestern vor allem über Glück(sforschung), alltägliche Probleme und Hürden sowie Persönlichkeitstypen – und stets gibt es einen sogenannten Happiness Hack zum Ausprobieren als Key Take-Away. In Episode 91 war es „Lösche eine nervtötende App!“ und Elizabeth berichtete über ihre Candy Crush Sucht, die ihr teilweise wichtige Freizeit raubt und ab einem gewissen Punkt einfach überhand gewonnen hatte. Dieser Ansatz fand ich superinteressant und ich wollte es gleich ausprobieren. Selbsttest zum Thema „Offline gehen“ gab es schon viele und teilweise mit überzeugenden und aufschlussreichen Ergebnissen – im Alltag ist das aber für die Meisten nicht umsetzbar. Eine bestimmte App zu identifizieren und schließlich zu löschen klingt supereffektiv und außerdem wirklich umsetzbar; und schreit damit nach einem TEA&TWIGS Experiment.

Erfahrt, wie es mir ergangen ist – und natürlich was ich konkret gelöscht habe – nach dem Sprung!

The following idea isn’t mine, I came across it while listening to one of my favourite podcasts: „Happier“ with Gretchen Rubin and Elizabeth Craft. In their weekly conversations, the sisters mainly talk about happiness (research), everyday problems and hurdles as well as personality types – and there is always a so-called „happiness hack“ to try out as a key takeaway. In Episode 91 it was „Delete a soul-destroying app!“ And Elizabeth reported on her candy crush addiction, which partly deprived her of important leisure time and, from a certain point, had a serious impact on her personal life. This approach of just deleting one single app was really appealing to me and I wanted to try it right away. „Going offline“ is a frequently talked about topic in the blogosphere and switching off is definitely part of our well-being. But I wanted to try something new and more relatable – and going offline for the main part of the day is just not for me. It sounds way more easy to identify and ultimately delete a certain app and turn it into the next TEA & TWIGS experiment. Read all about it right after the jump.

 

Welche App raubt mir den Nerv?

Ich bin kein Spieler. Bis auf Pokémon Go hat es bisher keine Spiele-App auf mein Handy geschafft und somit bin ich dagegen mehr oder minder immun. Eine kleine persönliche „Umfrage“ in meinem Freundeskreis hat ergeben, dass es bei vielen der Facebook Messenger ist. Facebook ist omnipräsent und durch die separate Nachrichten-App gibt vielen ein gehetztes Gefühl der ständigen Erreichbarkeit. Zusätzlich wird unseren Freunden angezeigt, wann wir online waren, ob wir die Nachricht schon gelesen haben und uns eben nicht zurückmelden – was schnell zu Stress führen kann. Bei mir stand der Facebook Messenger definitiv auf der roten Liste, gelöscht habe ich ihn am Ende nicht. Inzwischen bin ich so weit, dass es mir egal ist, ob Leute gesehen habe, dass ich etwas bereits gelesen habe. Meine Freunde wissen inzwischen, dass sie mich bei schnellen Feedback lieber anrufen oder via iMessage anschreiben sollen.

Meine „nervtötende“ App ist auf jedem iPhone vorinstalliert und eigentlich auch nicht wegzudenken: e-Mails. Um genauer zu sein: mobile e-Mail Konten mit automatisierten Dauerpush. Am besten mit Top und Vibration, damit man beim ständigen Dauerpiep so richtig zusammenzuckt. Meistens schaue ich sofort drauf: Könnt ja wichtig sein! Manche e-Mails stören mich beim relaxen, lösen Glücksgefühle aus weil ein tolles Projekt klappt oder versauen mir so richtig den Feierabend. Meistens gibt es keine unaufgeregte Mitte.

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Mein Plan: e-Mails nur noch am Desktop checken

Dieses Experiment lässt sich in unterschiedlichen Intensitäten durchführen.

  • Option 1) e-Mails nur noch am Desktop checken
  • Option 2) Push Benachrichtungen ausstellen, nur noch manuell schauen, wenn es sinnvoll & angemessen ist
  • Option 3) Zwischen Work-Telefon und Privattelefon streng trennen

Ich entscheide mich selbstbewusst für Option 1! Kurz nach dem Jahreswechsel, fühle ich mich stark genug für ein etwas extremeres Experiment, damit man wirklich einen Unterschied merkt. Für mich als echten e-Mail Junkie ist das nämlich wirklich ein enormer Sprung.

TEA & TWIGS - my desk

Mein Tagebuch

Montag – Tag 1

Der erste Step ist easy – oder auch nicht: Ich setze mein Handy neu auf und lasse die e-Mail App beim Update aus. Das heißt, ich habe meine e-Mail Postfächer einfach gar nicht mit meinem Handy verknüpft. Natürlich würde es reichen, die Benachrichtigungen auszuschalten – aber ich will lieber gar nicht in Versuchung kommen.

Dienstag – Tag 2

Was ich gar nicht vermisse? Dieses „zusammenzucken“, wenn man eine eventuell unangenehme e-Mail erwartet und dann das „PLING“ hört. Ich arbeite gefühlt entspannt, checke in zwei-stündigen Abständen meine e-Mails am Desktop und bin während dem Gassi gehen und abends unterwegs sein ungewohnt entspannt. Ich kann mich nämlich selber vom ständigen Twitter und Instagram checken ganz gut abhalten, aber meine e-Mails sind eine ganz andere Geschichte. Ich verbinde damit so viele Verpflichtungen, dass ich sie unterwegs einfach nicht ungesehen sich selbst überlassen kann. Das Experiment gefällt mir ganz gut!

Mittwoch – Tag 3

Tag 3 verläuft ähnlich wie Tag 2 und ist ziemlich unspektakulär. Eine Sache gibt mir jedoch zu denken: Ich habe gerade kein super dringendes, drückendes Projekt und viele Partner & Agenturen sind parallel im Urlaub. Würde mir das Experiment genauso easy gelingen, wenn gerade Hochsaison wäre? Vermutlich nicht …

Donnerstag – Tag 4

Auch am Donnerstag arbeite ich vor mich hin und verbringe meine Pausen gemütlich mit Handy – aber ohne Druck – draußen an der frischen Luft. Abends ist meine liebste Yogastunde und ich kann sogar auf der dazugehörigen Busfahrt besser abschalten. Denn ich scrolle nicht in meinen e-Mails, sondern höre einen meiner liebsten Podcasts. Um pünktlich zu der Yogastunde zu kommen, muss ich den Schreibtisch „schon“ um 17.30 verlassen und da kann es hin und wieder schon zu der ein oder anderen Last Minute Anfrage kommen, die mir dann gelegentlich das nötige Yoga Mind-Set raubt. Heute besteht aber zum Glück keine Gefahr. Motto: Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.

Freitag – Tag 5

Freitag – der Tag an dem ich einknicke. Ich bin nachmittags mit Lea im Store Street Espresso verabredet und habe bis dahin auf wichtiges Feedback gewartet. Das Projekt muss noch vor dem Wochenende abgestimmt werden und die deutschen Büros sind nur noch 2-3 Stunden besetzt. Da kann ich nicht einfach mit „leerem“ Handy los. Ich connecte kurzerhand mein TEA&TWIGS e-Mail Konto mit meinem iPhone und schicke vorab eine Mail, dass man mich auch bei dringenden Rückfragen gerne schnell und jederzeit auch telefonisch erreichen kann.

Noch bevor Lea im Café zu mir stößt, ist das Go für die Kooperation da (keine Änderungswünsche, YAY!) und ich entferne die Verknüpfung zu meinem Postfach en suite.

Samstag – Tag 6

Es ist Wochenende und e-Mails sollten sowieso in den Hintergrund treten. Allerdings taucht ein erstes Problem auf: Nach meiner Yogastunde wurden eine Fee von 17 Pfund von meiner Kreditkarte abgebucht. Ich hätte die Stunde verpasst und nicht abgesagt, sagt zumindest der Kundenservice. Stimmt aber nicht und der Service rät mir, meine e-Mails in Zukunft immer noch im Studio zu checken um bei einer Systemfehlermail (You missed this class & have been charged) sofort am Front Desk zu reklamieren. Blöd wenn man keine e-Mails auf dem Handy hat! Scheint aber selbst bei einer solchen Achtsamkeitsübung wie Yoga & Sport als Vorraussetzung angesehen zu werden und ich erwähne nicht, dass ich das momentan anders sehe… Der Betrag wird mir zurückgebucht, schmunzeln muss ich trotzdem. Wieso passiert so etwas gerade, während ich dieses Experiment mache?

Sonst gibt es aber wirklich kaum Konfliktpotential.

Sunday – Tag 7

Nachdem die letzten zwei Tage mit der ein oder anderen Hürde gespickt waren, verläuft heute alles gänzlich unspektakulär. Ich habe mit meinen e-Mails allgemein wenig am Hut: Es ist Sonntag und ich verbringe die Zeit kaum am Desktop. Ich kann so definitiv besser ausspannen und fühle mich weniger „connected“ und erreichbar.

Fazit: Nie mehr e-Mails auf dem Handy?

Ich wünschte, das wäre möglich! Für meinen Job und meine Tätigkeit als Bloggerin ist das aber definitiv nicht der Fall. Zumindest wenn man hin und wieder Tage mit vielen Außenterminen oder Reisen auf dem Programm hat. An „normalen“ Freelancing und Office Tagen, die ich am Schreibtishc verbringe, lohnt es sich jedoch das Handy für die wenigen Pausen und Ausflüge nach draußen auszuschalten oder sich zumindest von e-Mail Benachrichtungen zu lösen.

Das werde ich in Zukunft auf jeden Fall tun!

Playing Pokemon Go

Und jetzt ihr: Welche App solltet ihr besser löschen?

Lasst mir gerne Feedback in den Kommentaren da! Ich denke, die „soul-destorying“ App ist etwas sehr persönliches und sieht bei jedem absolut anders aus.

Das nächste Experiment wird sich mit einer Produktivitätstechnik beschäftigen. Auf dem Blog habe ich bereits über die Pomodoro Technik geschrieben & die App auf YouTube vorgestellt. Ich teste momentan, wie sich der Arbeitsalltag verändert, wenn man strikt nach den Pomodoro-Regeln arbeitet. Solltet ihr noch andere Ideen oder Wünsche haben – gerne her damit!

English version

Let’s find out: which app truly annoys me?

I’m not a gamer (at least, not on my mobile). Up to Pokémon Go, there has not been a single game app on my phone (besides Snake, for sure) so I am more or less immune to the whole candy crush thing. A small personal „survey“ in my circle of friends has revealed that the Facebook messenger is a deal breaker. Facebook is a huge part of our lives and through the separate messenger app, it gives many feeling of constant accessibility. In addition, it shows when we were online, whether we have already read the message and are not pinging back – which can quickly lead to stress. For me, the Facebook Messenger was definitely on the red list of apps, but I went for another one in the end. I don’t really care anymore if people think I should reply right away – if they want instant feedback I am waiting for your personal call and my inner circle knows that. My „annoying“ app is preinstalled on every iPhone and is also an integral part of my work-life: e-mails. To be more specific: mobile e-mail accounts with automated push notifications. Most of the time I look at it immediately: It could be important! The aftermath? Some e-mails disturb me with while relaxing, trigger feelings of happiness because a great project works or mess me up at the end of the evening. There is no in-between.

e-Mails

My way: e-mails = on desktop only!

This experiment can be carried out in different intensities.

  • Option 1) Check e-mails only on your desktop

  • Option 2) Disable push notifications, only look manually – if it is reasonable & appropriate

  • Option 3) Separate strictly between work mobile and private mobile

I opted confident for Option 1! All those new year’s vibes made me feel strong enough for a somewhat more extreme experiment to make a difference. For me, as a real e-mail junkie, it’s really a huge leap.

My Dairy

Monday – Day 1

The first step is easy – or not: I reset my phone and didn’t connect my e-mails backing up. Of course, it would be alright to turn off the notifications – but I would rather not be tempted by all my e-mails sitting right there – ready to scroll and get lost.

Tuesday – Day 2

What do I not miss? Wincing while expecting a possibly unpleasant e-mail and the notification sound firing off. I work away feeling relaxed, check my emails on the desktop about every two hours and I am walking Jimmy during my breaks feeling calm and relaxed. I can stop myself from constant Twitter and Instagram scrolling & checking quite well, but my usual e-mails are a completely different story. They are full of commitments that I can not leave behind, even in my so-called free time.

Wednesday – Day 3

Day 3 is similar to Day 2 and is rather unspectacular. One thing, however, makes me think: I just do not have a super urgent, pressing project on hand right now and many partners & agencies are on holiday at the same time. Would the experiment work just as easily succeed if I had a lot of stuff to do at the moment? Probably not …

Thursday – Day 4

In the evening it’s time for my favourite Yoga class is and I can even switch off on the bus trip beforehand. Because I do not (have to) scroll in my e-mails, but listen to one of my favourite podcasts. In order to get to the class on time, I have to leave my desk „already“ at 5.30PM and I am already used to those last minute requests, which occasionally pop up when I am on my way to my workout which doesn’t really help to ease into the Yoga mindset. Today, however, there is no danger ahead, YAY. Motto: What I don’t know won’t hurt me.

Friday – Day 5

Friday – the day I slightly fail. I arranged an afternoon coffee date with http://www.lealou.me/?lang=deLea at Store Street Espresso and had waited until then impatiently for important feedback on my desk. The project has to be finalized before the weekend and the German offices are only occupied for another 2-3 hours. Since I can not just go with an „empty“ mobile phone I quickly connect my TEA & TWIGS e-mail account with my iPhone and send an email in advance, that I can also be contacted at any time by phone.

Even before Lea meets me in the cafe, the final go for the cooperation is in my inbox (no change, YAY!) and I remove the link to my mailbox immediately.

Saturday – Day 6

It’s the weekend and e-mails shouldn’t be top priority. However, a first problem emerges: After my yoga lesson a fee of 17 pounds were debited from my credit card. The customer service says, they got notified that I missed the class and didn’t cancel. But it’s not true and the service contact advises me to check my e-mails in the studio every time in order to complain in time when a system error (You missed this class & have been charged) occurs – immediately at the front desk. Quite difficult if you don’t use e-mails on your mobile phone anymore! But even with such a mindfulness exercise as yoga & sports, it seems to be regarded as a totally normal thing to be reachable at any time for everyone. Bummer! Why does this happen just as I do this experiment?

Otherwise, there is really hardly any conflict potential.

Sunday – Day 7

I have little to do with my e-mails: it is Sunday and I spend the time hardly on the desktop or phone. I can definitely relax better and feel less „connected“ and reachable.

Delete an app

Conclusion: No more e-mails on my mobile? Like … never?

I wish it was possible! For my job as a blogger, however, this is definitely not the case. At least if you have occasional days with many meeting on the run or travel days ahead. On „normal“ freelancing and office days, which I spend at the desk, it is worth it, however, to switch off the mobile for the few breaks and excursions outside or at least free yourself from e-mail notifications. I will definitely do that in the future!

Which app should you get rid off?

Please leave me feedback in the comments! I think the „soul-destroying“ app is something very personal and looks absolutely different for everyone.

The next experiment will deal with a very common productivity technique. On the blog, I already wrote about the „Pomodoro“ technique & presented the app on YouTube. I’m currently testing how the app & technique changes your daily routine when you work strictly according to the Pomodoro rules.

My cup of tea - catching pokemon

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7 Comments

  • Reply L♥ebe was ist 14. Februar 2017 at 19:11

    das scheint mir ja schon mal eine grandiose Challenge zu sein :)
    als BlackBerry-Userin bin ich ja eh recht eingeschränkt was die Nutzung von Apps am Smartphone angeht. vieles nutze ich daher gerne am heimischen PC – zu normalgängigen Tages/Arveitszeiten und eben nicht unterwegs.

    wenn du mich fragst, was raus könnte: What’s App – ich hasse diese App. aber leider bin ich dank der Uni vollkommen abhängig davon ;)

    schöne Woche dir,
    ❤ Tina
    http://liebewasist.com
    https://www.instagram.com/liebewasist/

  • Reply Laura Eichinger 14. Februar 2017 at 20:28

    Was für ein toller Post! Leider kommt man wirklich zu oft in Versuchung, alles checken zu wollen und immer erreichbar zu sein ist auch fast nicht mehr wegzudenken.. die App, die mir am meisten Nerven und Zeit raubt ist Snapchat. Mittlerweile nutze ich zwar die Story auf Instagram mehr, aber auf Snapchat sehe ich mir auch noch immer unzählige Leute an und das übersieht man dann echt schnell die Zeit! Aber der Post war wirklich ein Anreiz für mich, eventuell auch generell am Wochenende und zum Feierabend die automatischen Benachrichtigungen auszuschalten, damit könnte ich bestimmt besser entspannend und runterkommen! :)

  • Reply Hanna 14. Februar 2017 at 21:06

    Ich hab mir zum Glück nie angewöhnt dauernd auf mein Handy zu schauen und hab so gut wie keine Push up Nachrichten an, weil es mich doch einfach zu sehr nervt. Dennoch würde auch ich wahrscheinlich als erstes den Facebook Messenger löschen, wenn nicht so viele meiner Freunde und Bekannte darüber kommunizieren würden. Dennoch habe ich mir angewöhnt mein Handy fast immer auf lautlos zu haben, damit ich zu Hause und unterwegs nur drauf schaue, wenn ich Zeit habe und nicht ständig am Handy hänge. Zu Hause oder im Sportstudio bleibt es einfach in der Tasche ;)

  • Reply Finja 15. Februar 2017 at 09:28

    Ahh das klingt nach ner super Challenge, das mit den emails teste ich auch mal!
    Xx finja | http://www.effcaa.com

  • Reply BeautyButterflies 15. Februar 2017 at 11:46

    Die Email Benachrichtigung habe ich von Anfang an ausgestellt – ich bin nämlich auch so ein kleiner Monk und ertrage es schwer wenn diese roten Zahlen auf den Apps erscheinen – das erzeugt Druck sofort reinzuschalten. Auch habe ich diverse WhatsApp Gruppen auf lautlos gestellt. Welche die eben nicht lebensnotwendig sind und mich nicht unter Druck setzen sollen ständig zu schauen was gerade geschrieben wird. So gehe ich wirklich nur bewusst (zwar per Handy, aber das muss sein, da ich unterwegs die freie Zeit nutze für BlogBusiness) rein und erledige dann alles wichtige, um dann auch wieder bewusst das Handy zur Seite zu legen.
    Meine zeitraubendste App die ich erst kürzlich gelöscht habe war Snapchat. Es war eher unbewusst – ich brauchte dringend Speicherplatz weil ich Videos mit dem Handy machen musste, also löschte ich Snapchat weil das am meisten frisst und dachte mir „kannst du später einfach wieder runterladen, wenn du die Videos verarbeitet hast“ … Tja, 4 Tage später fiel mir dann ein „Da war doch was“… Ich habe sie nicht vermisst (ich hatte mich schon ein paar Tage vorher entschieden nur noch InstaStories zu nutzen) also habe ich sie einfach nicht mehr heruntergeladen. Und siehe da – Ich lebe trotzdem noch ^^ Man verpasst nichts weltbewegendes… auch wenn man manchmal das Gefühl hat. Man muss es einfach ausprobieren. In diesem Sinne – sehr schöner Post!

  • Reply Johanna 16. Februar 2017 at 11:20

    Liebe Jasmin,
    auf Youtube und Instagram verfolge ich dich schon jahrelang sehr begeistert. Da ich aber sehr selten Blogs lese, habe ich mich mit deinem bisher auch nicht beschäftigt. Nun bin ich aber über Pinterest zufällig auf diesen Artikel gestolpert und bin begeistert. Eigentlich sollte ich gerade meine Hausarbeit schreiben – du bist nun dafür verantwortlich, dass ich mich stattdessen durch deinen Blog klicke. ;)

    Aber nun zum Artikel: ich finde das Experiment richtig super. Von einer Freundin inspiriert, die sich einfach so auf allen social Medias gelöscht hat (das könnte ich nicht so einfach!), habe ich auf meinem Handy schon ein wenig aussortiert und Snapchat gelöscht. Durch die 24h-Verfügbarkeit hatte ich immer das Gefühl, etwas aus dem Leben der anderen zu verpassen. Also wäre es nicht total egal, wenn ich heute nicht sehen würde, was es bei Bloggerin XY zum Mittag gibt.
    Auf Instagram bin ich all meine Abos durchgegangen und lasse mir jetzt nur noch von richtig inspirierenden Menschen Bilder anzeigen.
    Zwei große Probleme habe ich wohl noch: ein Spiel, dass ich immer nebenbei spiele, während ich Filme sehe. Ich weiß, für jeden, der sich mit Achtsamkeit beschäftigt, klingt das ganz grausam. Ist es auch. Aber inzwischen sind wir es so sehr gewöhnt, mehrere Dinge gleichzeitig zu tun, dass allein ein Video sehen nicht ausreicht.
    Problemapp Nummer 2 ist WhatsApp: gerade in Gruppen hat man immer das Gefühl, etwas zu verpassen, weil ja die ganze Zeit ganz viele Leute schrieben könnten und ich an der Diskussion nicht teilnehme.
    Diese Angst, etwas zu verpassen, ist wirklich ein großes Problem. Und ich denke, dass ich nicht die einzige bin, die dieses Problem hat. Also falls du da Tipps hast – sehr, sehr gern her damit!

    Ich wünsche dir alles Liebe!
    Johanna

  • Reply Marta 19. Februar 2017 at 17:52

    Danke für den Anstoß. Bye bye Pokemon Go, you aren’t missed!

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