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Isabella

Weltreise

Jede Stunde und 3 Minuten: Belek & Antalya

Letzten Monat zog es uns an die türkische Riviera, genauer gesagt nach Belek und Antalya, noch genauer gesagt ins Gloria Serenity Resort, das uns für drei Nächte eingeladen hatte. Ich war noch nie in der Türkei, deswegen packte ich neben materiellem Krimskrams auch ein paar Erwartungen in den Koffer. Türkischer Mokka, Tee und klebrige Süßigkeiten haben mich natürlich nicht enttäuscht, wie könnten sie auch! Aber Stückchen Herz habe ich vor allem in der Altstadt von Antalya liegen lassen. Irgendwo zwischen Bilderbuchsonnenuntergang, kleinen Cafés und alten Steinhäusern, die der heutigen Großstadt einen historischen Kern bewahren.

Den abenteuerlichen Part unseres Kurztrips übernahm der türkische Iron Man. Ich bin nun wirklich keine Sportskanone. Wenn ich es täglich ein paar mal die Treppen hoch und runter schaffe, ohne beim 10ten Mal schnaufend zusammenzubrechen, verbuche ich das bereits als kleinen Erfolg. Wenn ich es regelmäßig ins Yoga schaffe, verbuche ich das als großen Erfolg. 1,9 km Schwimmen, 90km Radfahren und dann noch einen Halbmarathon laufen? Waswiebittewarum? So ungefähr standen wir neben den Teilnehmern kurz vor Startschuss, während motivierend laute Musik durch die Boxen am Strand schallte und wir unsere Kameras bereits in der Hand hielten, um Momente festzuhalten, die wir zu dem Zeitpunkt selbst nicht ganz erfassen konnten. Und dann war sie plötzlich doch da: die Euphorie! Sie begann ca. mit dem Startschuss, steigerte sich, als alle Teilnehmer wie kleine Robben im Meer verschwanden und in Nullkommanichts standen wir jubelnd und tanzend am Strand, fast so als würden Familie, Freunde, Bekannte und David Hasselhoff ebenso teilnehmen.

Bis heute bin ich fasziniert. Zum einen von so viel sportlicher Gruppendynamik, die selbst auf der Zuschauerseite ansteckender war als erwartet, aber zum anderen von einem Ort mit viel Gastfreundschaft und schönen Augenblicken. Einen Teil davon haben wir erneut in „Jede Stunde ein Foto“-Manier festgehalten. Zudem gibt es ein Video auf Jasmins Kanal, das in drei Minuten zeigt, was wir in drei Tagen Türkei erleben durften: Eine Menge Spaß und Sport – fernab von dynamischem Treppensteigen. Danke für die Einladung!

Here’s a new „one picture every hour“-diary of our trip to Antalya and Belek. Thanks for having us, Gloria Serenity Resort!

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Fernsehzimmer, Gedanken, Kleiderstange

Outfit: What would Iris do?

Folgende Situation: Ich sitze gerade am Schreibtisch, aus den Boxen spielt leise Musik, auf der Straße spielt laut „Atemlos durch die Nacht“ via Leierkasten (und geöffnetem Fenster), auf dem Bildschirm spielt „Iris“, eine Dokumentation über Iris Apfel und achja, das hier tippe ich ja auch noch. Man könnte sich jetzt zeilenlang darüber auslassen, wie sowieso alles nur noch nebenher passiert und Multitasking zu einem wahnwitzigen Alltagssport geworden ist. Und sind Wochenenden nicht sowieso da, um Stecker zu ziehen, den Kopf durchzupusten und Fenster zu öffnen, wenn gerade eben nicht „Atemlos durch die Nacht“ durch den Tag schallt? Ja okay, gleich dann.

Aber jetzt sitze ich erst mal am Schreibtisch und mache alles nebenher und irgendwie gar nichts richtig, obwohl „Iris“ schon der größte Teil meiner Aufmerksamkeit gilt. Denn eigentlich ist sie schuld, dass ich an die gleich folgenden Outfitfotos denken musste.

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Gewinnspiel, Werbung / Anzeige

November: a photo a day challenge #ttphotoaday

Es war doch erst Januar, oder? Wir haben euch doch erst ca. vorgestern ein frohes neues Jahr gewünscht und unseren ersten Instagram-Contest gestartet, oder? Und trotzdem zeigt der Kalender heute den 01. November an, ich sitze im Bett, trinke Kaffee und tippe Zeilen über den Jahresanfang. Es ist schon ganz schön verrückt, wie die Zeit vergeht. Und das denke ich gefühlt jeden Tag, aber in Momenten wie diesen ganz besonders.

Wenn ich mir allerdings vorstelle, was in diesem Jahr alles passiert ist, dann bin ich ganz froh, dass der Januar nicht erst vorgestern war und sich all die Erlebnisse, kleinen Achterbahnfahrten und großen Reisen in 2 Tage quetschen lassen müssen. Da bin ich froh, dass der Koffer für 2015 genug Stauraum bietet, um alles Erlebte zumindest im Ansatz fassen zu können. Und wenn ich mir jetzt schon vorsichtig ein Highlight aus diesem Jahr aussuchen darf, dann ist es wohl unsere Aprilreise nach NYC mit Kiehl’s.

Im Rahmen dieser Reise haben wir auch das Konzept für unseren zweiten Instagram-Contest geplant. Heute ist also schon der 01. November und somit auch unser Startschuss in eine neue Runde #ttphotoaday!

It’s time for a new Instagram photochallenge! We partnered with Kiehl’s for 30 days of #ttphotoaday. 30 tasks and an international give away are waiting for you! Feel free to take part every day or just on random days, there’s no right or wrong. More information and all the details right after the jump – have fun!

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Bilderbuch, Fernsehzimmer

YouTube Tag: Instagram – unsere Favoriten!

Oh Instagram. Wer hätte gedacht, dass du mal unsere Lieblings-App wirst? Ich gebe zu, dass ich es manchmal selbst nicht ganz verstehe. Es gibt Momente, da stelle ich alles in Frage und scrolle durch verschiedenste Lebensentwürfe, die mein Schlafshirt, mein ungemachtes Bett, mein Butterbrot, mein acaifreies Müsli und nicht zuletzt meinen Filterkaffee am Morgen knallhart und gefiltert in den Schatten stellen. Das sind Momente, in denen ich auch den Wert eines Accounts in Followern verfluche, dabei fast mit dem Fuß aufstampfen will und mir die „gute alte Zeit“ zurückwünsche, in der Instagram diese tolle neue App zur Bildbearbeitung und zum Teilen von gefiltert ungefilterten Momenten war. Eine Zeit, in der Jasmin und ich noch Bagger und Rinderherzen durch „Earlybird“ jagten und uns dachten: Das ist es jetzt. Der Krach vor meiner Haustür stört mich gerade, hier Instagram, ein Bagger! Deal with it! oder Herz? Liebe? Hier Instagram, ein Rinderherz! Deal with it!

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Gedanken, Kleiderstange

Kleiderschrank-Kolumne #3: Der (nicht ganz) eigene Sinn für Ästhetik.

Zuallererst: Es gibt natürlich nicht DAS ästhetische Empfinden. Es baut sich vielmehr historisch auf, manifestiert sich in der Gegenwart und entwickelt sich in der Zukunft. Es gibt also eher ein zeitliches und gesellschaftliches Übereinstimmen über einen Sinn von Ästhetik, der es geschafft hat, der populärste zu werden und somit wie ein kleines Alphamännchen über vielen verschiedenen Ideen von Ästhetik thront. Ein Beispiel: der „richtige“ Einsatz von Kleidungsstücken, die mit ihren ganz eigenen Proportionen irgendwie kombiniert werden wollen. In den 50ern durfte sich Kleidung gerne eng und A-Linienförmig an den Körper schmiegen, die 60er/70er assoziiert man heute mit weiten Kleidern, weiten Hosen und weiten Hemden, die viel Platz für Revolutionsgedanken und Freiheitsgefühl ließen. Die 80er brachen wohl mit allem und die 90er, achja die 90er. Da lag die Tattookette eng am Hals, das Spaghettiträgertop eng am Oberkörper und die Miss Sixty auf Hüfte, um schließlich trichterförmig über die Plateaubuffalos zu fallen. Ich muss zugeben, dass es mir gerade schwerfällt festzustellen, welche Formen und Kombinationen denn nun heute vorherrschend sind. Rückblickend fällt das natürlich immer leichter.

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Kleiderstange

Outfit: Rüschenrauschen

Diese Bluse erinnert mich an eine Mischung aus Jugendzimmergardine und Rüschenkopfkissen aus dem Dorfdekoladen meines Vertrauens. Klingt im ersten Moment nicht ganz attraktiv, ist aber mein halbvoller Ernst! Es macht einfach Spaß, sie zu tragen und ich erwische mich dabei, wie ich zeitweise anfange im Laufen leicht zu hüpfen. Wie ein kleiner Gardinenkopfkissenflummi, könnte man zusammenfassen. Oder wie jemand, der sich über die Tatsache freut, dass die Glitzersocken zur explodierten Rüschenbluse passen. Oder wie jemand, der sonst nie Rüschen trägt und es zum Anlass nimmt, dabei zu hüpfen. In der Hoffnung, dass die Rüschen ein bisschen mitwippen. Oder wie jemand, der zu wenig Schlaf und zu viel Kaffee intus hat. Man weiß es nicht genau, das dürft ihr euch nun gerne aussuchen!

I’m not really into ruffles, but when it comes to blouses that look like pillows: Count me in! Especially when they manage to match my glitter socks. And that’s probably the girliest sentence I will ever say or write or even think.

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Kleiderstange

Outfit: Last days of summer

Es gibt diesen einen Tag im Jahr, immer ungefähr zu dieser Zeit. Sämtliche Wetterberichte, ob Radio, TV, Zeitung, Internet – alle berichten sie: „Das wird der wahrscheinlich letzte Sommertag in diesem Jahr!“
Ich hasse diesen Tag. Nicht, weil er sich noch mal Mühe gibt, sondern weil ich Abschiede hasse. Auch Abschiede, die nicht von Dauer sind. Selbst vom Sommer, selbst von dem „wahrscheinlich letzten Sommertag in diesem Jahr!“
Versteht mich nicht falsch, ich kann mich auch für Menschen freuen, die sich auf die kalten Tage freuen. Aber wenn ich mir mein eigenes kleines Wetterklima schaffen könnte, so ca. im Umkreis von einem Meter, dann wäre es in jedem Fall der Sommer der letzten Tage. Er hat sich aber auch angestrengt! Manchmal sogar ein wenig zu motiviert und körperliche Grenzen waren in ähnlicher Sichtweite wie eine durch Hitze bedingte Fata Morgana. Aber am Ende habe ich mir fest vorgenommen, mich nicht zu beschweren, sondern einfach zu genießen. Und das hat ganz wunderbar funktioniert. Danke dafür, 2015!

I can’t stand goodbyes (or at least most of them), even if it’s time to say goodbye (please give it up for Andrea Bocelli and Sarah Brightman! ) to summer. But that’s a good thing because it means that the last days where unexpectedly amazing, weatherwise. So thank you, summer 2015! And please come back SOON!

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Kleiderstange

Outfit: Momjeans aka die 90er wollen ihre Hose zurück!

Ich glaube Wikipedia hat mich gerade gedisst:

Mom jeans is a humorously pejorative term for a specific type of fit of women’s jeans, considered to be both unfashionable, and unflattering to the wearer’s figure.

Aber weil man Wikipedia niemals zitieren sollte (zumindest dieses Gebot ist nach vielen Jahren Unilaufbahn hängen geblieben) ignorieren wir das einfach. Nicht, dass ich das hier mit einer wissenschaftlichen Arbeit vergleichen möchte. Nicht, dass ich großen Wert darauf lege, dass mein Po in einer Hose den perfekten Durchschnittswert von knackigbirnigapfelig vortäuscht. Nicht, dass ich meiner Mama auch nur im Ansatz andichten möchte, nicht auch in dieser sogenannten Momjeans wie eine Rakete auszusehen (das würde sie nämlich!), aber „both unfashionable, and unflattering to the wearer’s figure“ – puh, das Modell hat wirklich keinen guten Ruf.

momjeans

Aber da haben wir es wieder, dieses sich selbst nicht zu ernst und Mode mit Humor nehmen, auch wenn sich diese Aussage in den letzten Jahren zum reinsten Klischee entwickelt hat. Die Paarung aus Selbstironie und Mode ist zwar nicht so alt wie die Mode selbst, dürfte aber geboren sein, als Kleidung allmählich ihren alleinigen Funktionscharakter verloren hat. Und weil sich alles wiederholt, neu auferlegt und uminterpretiert wird, sind die nicht ganz eleganten Momjeans aus den 90ern wieder zurück. Diesmal ohne die Kombination aus SUV, einem Haus in den Suburbs und akkurat geschnittenen Hecken, aber wer wird denn schon in Klischees denken, bitte?

I’m writing this blogpost while my head is playing „back for good“ by Take That on repeat. I’m sure the boys weren’t referring to Mom jeans back then. But I am now, since those jeans are back for good – at least in my closet. Those 90s just won’t go away!

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Weltreise

Fotoreihe: NYC Analog

Wir sind schon eine verrückte Generation. Technische Neuerungen scheinen sich einen Wettlauf mit der Zeit zu liefern und so praktisch diese Ausgeburten oftmals auch sein mögen: ab und an braucht man einen Stoppknopf. Und wenn der nicht gleich mitgeliefert wird, muss man sich selbst einen schaffen. Deswegen haben wir bei unserem Ausflug mit Kiehl’s in New York all die Handy- und Digitalkameras zeitweise im Zimmer liegen lassen und zur Einwegkamera gegriffen. Klick – Rädchen drehen – Klick.
27 Mal, ohne genau zu wissen, was am Ende dabei rauskommt. Ich hatte völlig vergessen, wie spannend es sein kann, eine Woche auf die entwickelten Fotos ohne Filter und Photoshop zu warten! Man kann sich über die Qualität streiten, aber darum geht es am Ende nicht. Denn so sehr ich die digitale Form liebe, ein Stoppknopf in Auslöserform ist nicht nur praktisch, sondern schlicht ein kleines bisschen gestern.

As much as I love digital cameras, sometimes I miss analog photography. It brings back so many memories and I tend to forget the time when there was no such thing as an instant picture. Except you were one of those lucky human beings with a polaroid camera! Our trip to NYC was the perfect time to get nostalgic again, so we bought a disposable camera and tried to snap a few moments with it. Here’s what happened!

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Kleiderstange

Outfit: Jump, Jump!

Es ist so eine Sache mit dieser Mode. Ich verliere schnell die Lust, sobald sie mir zu anstrengend wird. Ein Outfit aus 150 Einzelteilen und umständlichen Passformen? Lieber nicht, da bleib ich dann doch im Schlafanzug stecken. Zum Glück liegt zwischen Schlafanzügen und Rokokokleidern eine ganze Welt und das vielleicht einfachste Outfit ist Teil davon: Der Jumpsuit.

Ursprünglich als Funktionskleidung zum Fallschirmspringen gedacht, kann man ihn heute auch tragen ohne gleich aus einem Flugzeug springen zu müssen. Das finde ich persönlich besonders gut, da mir meine Höhenangst einen gewaltigen Strich durch die Rechnung machen würde. Also fassen wir zusammen: Er ist bequem, schnell angezogen, benötigt nicht viel Drumherum und ist zudem für Menschen mit Höhenangst geeignet. Danke, lieber Jumpsuit!

Don’t know what to wear? You might need a jumpsuit in your life. It’s my go-to outfit because it only takes 10 seconds to decide & get dressed. And it’s almost as comfortable as my pyjama!

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