Daily Yoga
Experiment

Experiment: 7 Days of Yoga – Workout as a reward?

Die Idee dieser Artikelreihe spukte schon ziemlich lange in meinem Kopf umher. Gerade wenn man sich im Sektor „Well-being“und Gesundheit bewegt, gibt es momentan immer mehr Trends, Mythen und neue Techniken, die vielversprechend, bizarr oder sogar komplett absurd klingen. Wie lange braucht man denn nun wirklich, um eine Angewohnheit fest in den Tagesablauf zu integrieren? Was passiert mit mir, wenn ich täglich meditiere? Social Media ab 18 Uhr abschalte? 

Viele dieser Ideen sind bereits bekannt und ich möchte so viele davon wie möglich testen. Die letzten Tage habe ich mich einem Sport- und Fitnessthema gewidmet: Tägliches Yoga und der Versuch, mein eigenes Mind-Set zu ändern. Das war der schwierige Teil! Ich wollte Sport nicht mehr als Hürde und Laster im Alltag sehen, sondern als absolute Belohnung – nach der Arbeit oder einer stressigen Situation – etablieren. Ob das geklappt hat, lest ihr nach dem Sprung!

The idea for this series of articles had been spinning around in my head for quite some time. Especially when you are in the „well-being“ and health sector, there are currently more and more trends, myths and new techniques that sound promising, bizarre or completely absurd. How long do you need to integrate a habit into your daily routine? What happens to me when I meditate daily? Stop using Social Media after 6 pm? Many of these ideas are already known but I want to test as many of them myself as possible.

The last days I have devoted my time to a sport and fitness topic: Daily yoga and the attempt to change my own mindset. That was the hardest part! I did not want to see sports as a burden in my everyday life, I wanted to reintegrate it as an absolute reward – after work or a stressful situation. Read about my experience right after the jump.

Warum überhaupt täglich?

Berechtigte Frage! Für manche sicherlich undenkbar und übertrieben. So ein typischer Neujahrsvorsatz, den man nach längerer Zeit sowieso nicht einhalten kann. An dieser Stelle, kommt es ein bisschen auf euren Persönlichkeitstyp an. Ich gehöre (leider?) zur Sorte ganz oder gar nicht. Wenn es zu meiner Routine gehört, hab ich kein Problem jeden Tag 30-45 Minuten Sport zu machen. Höre ich einmal für 2-3 Tage raus – bin auch ich raus. Und zwar komplett. 

Wenn das bei euch anders ist: Glückwunsch! Dann könnt ihr das Ganze unter dem Mantra „Sport als Belohnung allgemein“ verstehen und die tägliche Komponente etwas in den Hintergrund treten lassen. Komplett ohne Ausnahmen sehe aber auch ich das Thema nicht. Jeder ist mal krank, busy oder ohne Equipment unterwegs – aber eigentlich gibt es fast immer einer Lösung.

Warum Yoga?

Ein tägliches „Workout“ ist schon mal eine ziemliche Ansage. Mir geht es wie gesagt nicht um einen schnellen Erfolg in Bezug auf Ästhetik oder Körperform – sondern um die Veränderung meines Verhaltens und meiner mentalen Einstellung. Ich will Sport und die Zeit, die ich mir dafür nehmen muss, als Geschenk und Belohnung sehen. Und nicht als lästiges Mittel zum Zweck, bei dem man eigentlich erst dann froh ist, wenn es vorbei ist. Da kommt Yoga ins Spiel – #findwhatfeelsgood wie Yoga with Adriene sagen würde. 

Besagte YouTuberin startete nämlich Anfang Januar ihr tägliches (kostenloses!) Yoga Programm „Yoga Revolution“ zum Mitmachen für Zuhause. Ich kann es euch nur empfehlen – die Sessions sind machbar kurz, jeden Tag anders und konzentrieren sich sehr stark auf die mentale Komponente der Yoga Praxis. Und Spaß macht es auch, da Adriene einfach eine lockere, authentische Person ist. Die Idee, die eigene Körpermitte zu finden und sich mit Gefühlen, Achtsamheit & Co auseinanderzusetzen, macht das ganze zu mehr als „nur“ Sport. Einige der Sessions machen Muskelkater, andere maximal einen Knoten im Kopf ;) Deswegen komme ich auch ohne Rest Days aus.

Let's do some yoga

Wie plant man täglichen Sport in seinen Alltag ein?

Ich habe die täglichen Workouts in meinen Kalender eingeplant und einen Termin geblockt – wie für ein längeres Telefonat oder ein Kaffee Date. Außerdem habe ich über die Tage herausgefunden, zu welchen Zeiten es mir besser passt. Mache ich es generell Abends, weil ich da mehr Ruhe und Zeit habe oder gehöre ich zu den Leuten, die es lieber schnell „loswerden“ und gleich morgens machen?

Ich habe alles in mein Bullet Journal eingetragen und natürlich auch getrackt. Das ist kein Muss, motiviert mich aber unglaublich.

Home Workout vs. Studio / Class

Ich liebe Home Workouts, weil man so flexibel ist. Aber gerade zu Beginn der Challenge wollte ich mindestens eine „richtige“ Yogastunde im Studio nehmen, um mir selber vor Augen zu führen, wie ich mich anstrenge und bewege, wenn ein Trainer zuschaut (und korrigiert). Gesagt getan! Am 3. Januar war ich in einem wunderschönen Studio in Islington und habe eine sehr sportliche Runde Vinyasa Flow mitgemacht und versucht, das Körpergefühl und die Anspannung in meine Home Sessions zu übertragen. Danach waren auch die Home Workouts viel besser!

Das kann ich euch nur empfehlen. Hier in UK nutze ich momentan Classpass, um flexibel zu unterschiedlichen Fitnessstudios und Co zu gehen. Ich habe kein festes Studioabo hier in London. Es ist wirklich eine tolle Möglichkeit, um ein eventuelles Studio für einen fixen Kurs zu finden, da man so viele günstig ausprobieren kann. Man könnte damit sogar in New York zum Yoga gehen!

yoga

Tagebuch

Tag 1: 23 Minuten Yoga Home Workout

Mit einer relativ sanften Yogaeinheit starte ich in meiner gewohnten Umgebung (und nicht im Studio) ins neue Jahr! Die meisten Posen sind sehr nah am Boden und man soll sich vor allem auf den „Clean Slate“ konzentrieren. Eine klare und saubere Basis, ein Schnitt der Platz für neues macht. Gesagt – getan! Die 23 Minuten vergehen schnell und ich komme trotzdem ins Schwitzen. Ich versuche außerdem ein kleines Ritual aus meiner abendlichen Yogastunde zu machen und räume vorher das Schlafzimmer auf, rolle die Matte aus und mache meine Duftlampe an.

Tag 2: 31 Minuten Yoga Home Workout

Heute geht es um die Intention, bewusstes Atmen und auch die Posen werden schwieriger. Die richtige Yogaatmung ist definitiv noch meine Schwachstelle. Ich versuche in der Vorbereitung meiner Einheit alles genauso zu machen, wie am Tag zuvor. Damit habe ich beim Etablieren meiner Morgen- und Abendroutine gute Erfahrungen gemacht. Was ich an diesem Tag außerdem gemacht habe: Ich habe die Yogastunde in Islington gebucht und freue mich wirklich darüber. Es fühlt sich gerade sehr nach Entspannung und „Wellness“ an und nicht so sehr nach lästiger Vorsatz & Co.

Tag 3: 60 Minuten Vinyasa Flow im Studio One

Ich freue mich wirklich extrem auf meine persönliche Auszeit am Abend – ich habe die Stunde extra gegen Ende meiner Arbeitszeit gebucht. Wer mich kennt, weiß, dass ich gerne super organisiert bin und vorher die Anreise auf Google Maps mit ausreichend Puffer einplane. Typisch London: Der Verkehr ist schrecklich, mein Bus kommt einfach nicht und in meinem Kopf geht es los: Stress! Was ist, wenn ich nicht rechtzeitig ankomme? Als Classpass-User, muss man meistens erst noch Formulare ausfüllen, vielleicht darf ich am Ende gar nicht mehr mitmachen? Soll ich es gleich canceln? Als mein Bus schließlich kommt, versuche ich mich zu entspannen und auf ein positives Mind-Set umzuschalten. Alles kann, nicht muss. Ich versuche da jetzt noch so schnell wie möglich hinzukommen und wir sehen weiter. Das Ende vom Lied? Ich komme mehr oder minder abgehetzt an, das Studio ist wirklich wunderschön (nicht umsonst war es gerade in einer Ausgabe der UK ELLE) und ich schmiere in Windeseile meine Unterschrift aufs Formular (#mindful) und verpasse die Begrüßung. Danach schalte ich ab und schaffe es, die Stunde zu genießen. Es ist wirklich anstrengend und ich freue mich sogar einmal über Lob der Lehrerin. Beim Yoga geht es nicht um die perfekte Ausführung der jeweiligen Posen – auch so eine Sache, die manchmal noch nicht so richtig in meinen Kopf will.

Ich gehe ziemlich zufrieden nach Haus – der Bus kommt wieder nicht und ich bin nicht dick genug angezogen. Cliffhanger!

Tag 4: 62 Minuten Home Yoga

Ihr könnt es schon ahnen – eine Erkältung kündigt sich an. Ich hole die Yoga Revolution Folge vom 3. Januar nach und mache außerdem den aktuellen Tag 4. Ich versuche die Anspannung und Achtsamkeit aus der Yogastunde zu integrieren und es gelingt mir auch. Danach bin ich allerdings relativ kaputt. Heute war der einzige Tag, an dem ich meine Einheit tagsüber gemacht habe. Alles fühlt sich ein bisschen aus dem Tritt an, vielleicht auch weil meine Glieder das erste Mal so richtig müde sind. Die Überwindung und das selbst auferlegte Mind-Set „Belohnung“ fiel mir heute besonders schwer. Motiviert und ein bisschen enttäuscht rechne ich, wann es mir wieder gut gehen müsste und buche eine Classpass Stunde für Sonntag.

Tag 5: 31 Minuten Home Yoga

Heute muss ich mir die Frage aller Fragen stellen: Weitermachen trotz Erkältung? Ich entscheide mich für ja und nehme mir vor, gut zu mir zu sein. Es geht mir darum, mit Zeit zu nehmen und ich verabschiede mich von einer Höchstleistung auf der Matte. Außerdem ziehe ich mich extra warm an, macht eine Duftkerze an und lege meine Meditationsapp bereit. Notfalls nutze ich die Zeit auf der Yogamatte eben so.

Tag 6: 29 Minuten Home Yoga

Heute läuft es genauso wie am Tag 6. Ein bisschen langsamer als sonst, ein bisschen dicker eingepackt und insgesamt etwas unsportlicher. Aber das ist okay.

Tag 7: 30 Minuten Home Yoga

Der letzte Tag des Tagebuchs und der letzte Tag meiner Dokumentation für den Blog – aber nicht für mich. Ich möchte weiterhin so oft wie möglich auf die Matte und mit wenigen Ausnahmen mit täglich Zeit nehmen. Leider bin ich immer noch erkältet und verbringe meine kleine Yogastunde wieder abends und bei Kerzenschein. Danach sehe ich es endlich ein und sage die professionelle Yogastunde für den nächsten Tag ab. Die spare ich mir lieber für bessere Zeiten auf. 

Fazit

Täglicher Sport klingt nach einer heftigen Ansage – allerdings sollten 15-30 Minuten eigentlich für jeden drin sein. Man macht ja auch sonst allerhand Dinge, die eine Viertelstunde dauern, und denkt gar nicht darüber nach.

Ich denke, für mich ist es sehr wichtig gerade am Anfang durchzuhalten und so lange wie möglich, täglich für mich selber da zu sein – die Matte auszurollen und einfach loszulegen. Wenn das eingespielt ist, kann man auch öfter mal einen Tag aussetzen, aber damit sollte ich nicht zu früh beginnen. Verhaltensforscher bestreiten übrigens, dass eine antrainierte Gewohnheit mit einem Tag „Verlust“ direkt wieder auf 0 gesetzt wird. Da stimme ich zu, allerdings brauche ich ziemlich lange, um etwas wirklich zu einer Gewohnheit werden zu lassen – und über diese Hürde muss ich definitiv noch springen.

Viel mehr im Fokus steht bei mir ja auch der Wandel meiner Einstellung. Und so muss ich mir die Fitnesseinheit jedes Mal so schön wie möglich machen (ritualisieren) und ganz wichtig: Mich nicht für den Sport belohnen. Der Sport ist schließlich meine Belohnung. Das fiel mir leichter als gedacht.

Die Yoga Revolution geht noch den ganzen Januar und man kann natürlich jederzeit einsteigen – schaut es euch mal an:

Nun ist aber auch euer Feedback gefragt! Wie hat euch mein Experiment gefallen und was würdet ihr gerne im nächsten Artikel lesen? Ich teste gerade (aus persönlichen Gründen, haha!) die Idee von Gretchen Rubin: „Delete a soul-destroying app“ und finde das sehr interessant und bestimmt auch anwendbar für viele von euch.

Aber jetzt seid ihr dran – ich freue mich auf eure Vorschläge!

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13 Comments

  • Reply Ly 9. Januar 2017 at 17:10

    Tolles Experiment und eine richtig gute Idee sein Belohnungssystem aufzukrempeln! Ich glaube das ist etwas was viel mehr Menschen tun sollten! Man kann sich in jedem Alter noch konditionieren. Es kann einem unglaublich schwer fallen aber es hat eine ungemeine Wirkung! Ich bin auch so ein ganz-oder-garnicht-Typ wie du… und genau deswegen faile ich immer wieder, es ist einfach eine schlechte Angewohnheit :/. Deswegen bin ich großer Fan kleiner Schritte obwohl mir das so schwer fällt…
    Was neben der Belohnungskonditionierung auch super für mich geklappt hat sind „fake it til you make it“ und „just do it“.
    Ich habe angefangen während dem Sport zu lachen und immer wieder gesagt wie viel Spaß es mir macht auch wenn das nie wirklich der Wahrheit entsprochen hat.
    Klappt mit fast allem, nur dauert es lange. Und ich habe aufgehört Sport zu planen da dies für mich belastend ist und habe jedes Mal aus eigener Kraft heraus damit angefangen und versucht es zu unterschiedlichsten Zeitpunkten einzubauen. Es ist hart aber stärkt einen total. Wären vielleicht auch mal ein paar Experimente für dich. :) Das mit der App würde mir auch sehr gut gefallen, oder mal ein Experiment ganz aufs Internet zu verzichten auch wenn es bei deinem Job so gut wie unmöglich scheint…
    Liebe Grüße!

  • Reply L♥ebe was ist 9. Januar 2017 at 17:31

    eine super spannende Challenge liebe Jasmin!
    als ich vor gut 2 Jahren beruflich einige Wochen in Nepal war – und dort überhaupt erst meine Liebe zum Yoga entdeckte – habe ich auch jeden Tag Yoga praktiziert. das gehörte damals einfach in die Kultur und zum Tagesablauf. zurück in Deutschland muss ich zugeben, dass ich die Zeit dafür nicht finde. trotzdem mache ich 5 mal die Woche Sport, darunter 2- 3 Yoga :)

    zu deiner Frage müsste ich wphl erstmal wiessen, was eine „Soul-destroying“-App ist – klingt sehr omminös ;)

    ❤ Tina
    https://liebewasist.wordpress.com/
    https://www.instagram.com/liebewasist/

  • Reply Sarah 10. Januar 2017 at 08:50

    Ein sehr schöner Beitrag.
    Ich mache Adriene Yogavideos seit drei Jahren mit. Das Yoga Camp letztes Jahr war auch eine tolle Einheit, abe rbis dato gefällt mir die Revolution wesentlich besser.

    • Jasmin
      Reply Jasmin 10. Januar 2017 at 14:31

      Geht mir genauso! Letztes Jahr hatte ich mehr Probleme, am Ball zu bleiben!

  • Reply Susanne 10. Januar 2017 at 11:21

    Ein tolles erstes Experiment! Ich mache ebenfalls gerade die Yoga Revolution, allerdings schaffe ich es beim besten Willen nicht jeden Tag. Im Februar müssen wohl noch ein paar Tage dran gehängt werden, aber das ist ok, denn – #findwhatfeelsgood. Deinen Gedankenanstoß „Sport IST die Belohnung“ finde ich super interessant und werde versuchen, auch mein Mind Set in diese Richtung hin zu ändern.

    • Jasmin
      Reply Jasmin 10. Januar 2017 at 14:31

      Ganz genau! Das Motto ist einfach treffend. Ich musste jetzt erkältungsbedingt doch endlich mal 2 Tage Pause einlegen… man muss seine Grenzen kennen. Das ist auch wichtig!

  • Reply Tina Kluge 10. Januar 2017 at 14:48

    Tolles Experiment welches ich selber versuche gerade durchzuhalten. Ich finde du gehst damit ehrlich um was ich super finde. Ich selbst merke eine deutliche Verbesserung meiner Einstellung & sehe das ganze jetzt langsam als eine Time-out anstatt Aufgabe.
    Das neue Experiment würde mich auch sehr interessieren.

  • Reply Manush 10. Januar 2017 at 21:40

    Ich fand den Artikel wirklich toll und habe dich gerne bei deinem Yoga-Tagebuch verfolgt, da ich seit dem neuen Jahr auch mit Yoga/Sport angefangen habe mit dem gleichen Ziel wie du! Es fällt mir tatsächlich auch noch sehr schwer, den Sport an sich als Belohnung zu sehen, aber mit jedem Mal klappt es ein Stückchen besser :)
    Hoffentlich gibt es noch weitere Posts dieser Art (dein Experiment mit der App klingt super interessant, ich hoffe auf einen Beitrag dazu!) und es wäre toll, wenn du evtl nach den 30 Tagen noch ein Fazit ziehen würdest.
    Liebe Grüße :-)

  • Reply Belinda 11. Januar 2017 at 09:01

    Toller Beitrag. Ich hab das ja schon in den Vlogs gesehen mit der Yoga Revolution. Abder dieser Beitrag motiviert mich jetzt das doch wirklich mal auszuprobieren.

  • Reply Alissa 11. Januar 2017 at 16:11

    Super Artikel, ich bin ein ganz ganz großes Fan deiner Posts :)

  • Reply Marie 12. Januar 2017 at 11:44

    Toll, ich liebe Gewohnheitsänderungsexperimente! Mich würden auch weitere updates nach 30 Tagen, 90 Tagen usw. interessieren, um zu erfahren, ob und in welcher Art die Gewohnheit verankert und Teil des Alltags werden konnte. Bei Erkältungen würde ich aussetzen, ich finde da tut man sich nichts Gutes. Außerdem vielleicht ein guter Test, die Motivation zu entwickeln, danach auch wieder weiter zu machen.
    In puncto Internet/Apps/Social Media etc finde ich es immer sinnvoller zu hinterfragen, was es ist, das einem die App gibt, wo sie einem schadet, die Laune verändert und vor allem warum. Statt löschen und Abstinenz würde ich lieber einen guten Umgang damit finden wollen. So lernt man meiner Meinung nach mehr (über sich und was einem gut tut), als wenn man nur löscht. Artikel mit Berichten, wie jemand auf Internet, Smartphone usw verzichtet gibts auch irgendwie schon genug. Hinterfragt wird da eher selten.

  • Reply Dany 18. Januar 2017 at 17:41

    Sehr toller Artikel. Ich würde sehr gerne mehr von diesen „Challenge-Berichten“ lesen :) Ich finde es spannend, was du so erlebt hast, wie es dir gefällt, wie die Stimmung während der Challenge von Tag zu Tag wechselt etc. :) Gerne mehr davon. Gerade in der Tagebuchform deutlich authentischer, als wenn man nur einen allgemeinen Rückblick über die Woche abgibt. Liebste Grüße nach London!

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