Mindulness

Achtsamkeitsübungen – #mindfulness

Achtsamkeit – ein Modewort der Wellnessbewegung. Aber was ist das eigentlich – und wie kommt man in dieses Mind-Set? Mit 10 einfachen Übungen möchte ich euch heute genau das näher bringen. Probiert sie auch und lasst mich gerne in einem Kommentar wissen, was für euch funktioniert hat. Viel Spaß!

Mindfulness – a buzz word of the wellness movement. But what is that actually – and how do you get into this mindset? With 10 simple exercises, I would like to bring you closer to this in your everyday life Let’s do this.

Meine 10 Achtsamkeitsübungen für den Alltag:

Achtsames Aufstehen

Man kennt das: Der Wecker klingelt (zum 10. mal), wir schauen auf die Uhr, der Körper empfindet Stress und wird gleich morgens mit einem Hormoncocktail versorgt. Wir springen aus dem Bett und sind total k.o. – deswegen versuche ich mich inzwischen im „Achtsamen Aufstehen“. Ich setze mich erst auf und atme bewusst. Meistens lehne ich mich an due Wand und dann strecke ich mich, dehne dieses frühe Unbehagen aus dem Körper. Wenn mein Kreislauf sich stabil und gut anfühlt, stehe ich langsam auf.

Routine durchbrechen

Etwas, das man sonst mit rechts macht mit links machen. Zum Beispiel Schminken! Man konzentriert sich plötzlich ganz anders auf Dinge, ist viel präsenter und kommt ab vom Multi-Tasking.

Abschalten

Es gibt so viele Theorien und Artikel über Digital Detox – aber vieles davon ist nicht für den Alltag geeignet. Eine kurze Übung darf hier aber doch nicht fehlen. Schaltet mal, vor allem in sozialen Situationen (z.B. zu zweit beim Frühstück) bewusst das Handy aus. Achtet auf das „drumherum“ – was verpasst ihr sonst, wenn ihr aufs Handy schaut?

 

Geräusche der Natur

Als Großstadtmensch, ist es für mich besonders spannend und außergewöhnlich in der Natur unterwegs zu sein. Man gewinnt eine Verbindung zurück, die man irgendwie verloren hat. Man muss nur genau hinhören. Neben Straßenlärm, vielen Umgebungsgeräuschen und Handyklingeln sind wir ganz schön abgestumpft. Dei Natur hingegen hat ganz andere Sounds zu bieten. Hört ganz intensiv rein. Kennt ihr diese Stille, die fast schon wieder laut ist? Knirschen von Schnee oder Sand unter euren Schuhen? Nehmt alles ganz genau wahr.

Gegenstände erfühlen

Diese Übung machte uns besonders viel Spaß in unserem AirBnb. Ein süßes Apertment in Reykjavík mit ganz vielen, liebevollen Details. Ihr könnt euch gegenseitig Gegenstände in die Hand geben, die der andere erfühlen muss. Ist das Material eher weich oder hart? Gibt es scharfe Kanten?

Natürlich kann man diese Übung auch alleine machen. Es geht nicht darum, werd die meisten Sachen errät – viel mehr, neue Details zu entdecken.

Atemübungen

Euch ist bestimmt bereits aufgefallen, dass die bekannteste Achtsamkeitübung fehlt: Die Meditation. Eure Atmung ist ganz bewusst ausgeführt jedoch bereits eine Unterform davon – supereinfach und überall umsetzbar. Setzt euch bequem hin und legt eine Hand auf das erz und eine auf den Bauch. Atmet nun ganz tief und bewusst und beobachtet, wann sich welche Hand hebt und senkt.

Momente festhalten

 Unsere Generation hat mit diesem Tipp vermutlich weniger Berühungsängst, da wir mit Instagram und Co ständig am dokumentieren sind – manche Menschen leben aber relativ unpräsent und haben außerdem Probleme, Momente zu schätzen. Ich meine vor allem die kleinen Dinge – ein ruhiger Morgen alleine mit dem Kaffee in der Hand und den ersten Sonnenstrahlen, das hemmungslose Lachen mit der besten Freundin oder eine außergewöhnliche Landschaft. Um Momente festzuhalten, könnt ihr als Teil der Handy-Generation gerne mal auf analoges umsteigen. Wie wäre es mit einer Einwegkamera oder einer Polaroidkamera?

Mein Tipp: Geht intuitiv vor und lasst euch von euren Emotionen leiten. Überlegt nicht allzu lange, welcher Moment „kostbar“ genug für ein Foto ist. Eure Lebenszeit ist kostbar – und damit jeder Moment.

Nichts tun.

Seid ihr bereit für die Königdisziplin? Gerade im Urlaub – man sollte mal versuchen für 10 Minuten gar nichts zu tun. Und damit meine ich wirlich: NICHTS! Schiebt alles von euch weg, kein Getränk zum Festhalten, kein Buch und auch keine Mediation. Es gibt nur eine Regal: Verbietet euch nicht, zu denken. Beobachtet lieber, wohin eure Gedanken in einer solchen Situation hinwandern.

Farben fangen

Diese Übung funktioniert in einer gewohnten Umgebung und in einer ganz neuen gleichermaßen gut. Sucht euch eine Farbe aus (in meinem Fall war das Rot) und schaut euch intenstiv um. Wie viele Details und Gegenstände fallen euch auf? Bei mir was das Ergebnis wirklich beeindruckend – das wäre mir vorher nie so präsent ins Auge gesprungen …

Reflektieren

Bewusstes und achtsamen leben hört auch nach den schönen Momenten nicht auf – als letzten Step bietet es sich an, diese aufzuschreiben oder künstlerisch zu verarbeiten. Ich mache das gerne in Form meines Bullet Journals. In meinem sogenannten Grattitude Log schreibe ich jeden Tag eine kurze Zeile auf. Etwas, wofür ich dankbar bin. Das können ganz kleine Dinge sein!

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3 Comments

  • Reply L♥ebe was ist 2. April 2017 at 11:05

    ich finde Achtsamkeit in Zeiten des sozio-medial getriebenen Alltages wirklich sehr wichtig. oft fängt diese Achtsamkeit ja schin mit dem Aufstehen an. Routinen sind eigentlich etwas sehr wichtiges, wenn man produktiv etwas schaffen will – aber wie du auch schriebst, manchmal ist es gut sie zu durchbrechen ;)

    hab einen tollen Sonntag,
    ❤ Tina von Liebe was ist
    Liebe was ist auf Instagram

  • Reply Lisa 4. April 2017 at 20:35

    Oh wow liebe Jasmin, was für ein toller Beitrag. Und ich finde deine Tipps einfach klasse.
    Wünsche Dir einen tollen Abend.
    Liebe Grüße Lisa <3
    http://www.hellobeautifulstyle.blogspot.de

  • Reply Chiara 5. April 2017 at 10:36

    das Post ist einfach toll, richtig inspirierend! Ich werde mir einige von diesen Übungen aufschreiben und in den nächsten Wochenenden ausprobieren. Die mit den Farben und mit den Gegenständen klingen vor allem sehr interessant!
    Herzlichen Dank!
    Chiara

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